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Wer kennt es nicht? Man liegt an einem lauen Sommerabend im Bett, das Fenster ist wegen der Hitze in Kippstellung und plötzlich fängt es neben dem Ohr an zu summen. Und dann dauert es auch nicht lange und man hat die ersten Stiche, die natürlich wieder mal quälend jucken und einen am Schlafen hindern. In diesem und weiteren Artikeln wollen wir auf die Mücken eingehen und die Frage „was hilft gegen Mücken?“ beantworten.

Wissenswertes über Mücken

Mücken sind, bis auf wenige Ausnahmen, schlanke Insekten (3-7mm groß) mit langen, dünnen Beinen und stechend-saugenden Mundwerkzeugen. Es sind rund 45 verschiedene Mückenarten bekannt (Quelle: Wikipedia). Mücken verfügen über vielgliedrige Fühler, die Antennen genannt werden. Insbesondere die blutsaugenden Exemplare, die auch Krankheiten übertragen können, sind nicht gerne gesehen. Hierzu gehören z.B. die Stechmücken, die Kriebelmücken, die Sandmücken und die Gnitzen.

Aber ebenso gibt es unter den Mücken auch so genannte Lästlinge. Das sind unerwünschte Tiere, die zwar nicht als Schädlinge einzustufen sind, aber dennoch lästig sind (daher der Name). Man denke zum Beispiel an die Silberfische im Haushalt oder, um bei den Mücken zu bleiben, die Trauermücke, die sich zumeist in Blumentöpfen breit macht.

Da die Menschen jedoch hauptsächlich von Stechmücken geplagt werden, soll dieser Artikel darum gehen.

Stechmücken – Leben und Fortpflanzung

Bei den Stechmücken haben die Weibchen einen Stechrüssel, mit dem sie sich von dem Blut verschiedener Säugetiere und Menschen, sowie auch Nektar, ernähren. Die Männchen haben ebenfalls einen Rüssel, allerdings nur einen Saugrüssel.  Dieser dient lediglich der Aufnahme von Nektar und Pflanzensäften, ist allerdings nicht in der Lage, zu stechen.

Stechmücken haben einen Lebenszyklus, der in vier Stadien aufgeteilt ist. Zuerst werden Eier gelegt, aus diesen Eiern entstehen die Larven. Die Larven verpuppen sich, bis die ausgewachsenen Mücken aus der Puppe schlüpfen.

Ablauf Fortpflanzungszyklus:

Ihre Brutplätze finden die Mücken in der Regel an ruhenden Gewässern, wie zum Beispiel Teichen, Regentonnen, Vogeltränken, Planschbecken und anderen Plätzen, wo sich Wasser befindet. Sogar Pfützen, die nach einem stärkeren Regen entstehen, reichen den Mücken zur Eiablage. Dies auch deshalb, weil die Eier eine längere Trockenzeit unbeschadet überstehen.

Die befruchteten Mückenweibchen legen ihre Eier auf Wasseroberflächen oder in der Nähe von Wasserflächen ab. Die Gelege können aus einzelnen Eiern, aber auch einem größeren Gelege bestehen.

Aus den Eiern schlüpfen nach einiger Zeit die Larven. Die Larve durchläuft insgesamt vier Larvenstudien.  Nahrungsverfügbarkeit und Temperatur bestimmen die Geschwindigkeit, mit der sich die Larven entwickeln.

Nachdem sich die Larve viermal gehäutet hat, schlüpft die Puppe. Diese nimmt keine Nahrung mehr auf und der Zustand der Verpuppung dauert wenige Tage.

Anschließend schlüpft aus der Puppe die junge Mücke.

Weberschnake
Eine Weberschnake wird schnell mal mit einer Mücke verwechselt – die Schnake sticht aber nicht.

 

Was hilft gegen Mücken im Haus?

Zunächst einmal sollte man sagen, dass bei Mücken gilt: Vorbeugen, also Mückenschutz, ist die beste Verteidigung.

Dazu gehören Maßnahmen, die verhindern, dass Mücken ins Haus eindringen ebenso, wie lange Kleidung. In stark befallenen Gebieten können Moskitonetze gegen Stechmücken beim Schlafen helfen und diverse Pflanzen auf der Fensterbank können ebenso gegen Mücken schützen. das Zauberwort sind dabei die ätherischen Öle, die manche Pflanzen haben und die als natürlicher Mückenschutz wirken.

Fliegengitter halten Mücken fern

Das bewährte Fliegengitter oder -Netz ist die beste Möglichkeit, Fliegen und vor allem aber Stechmücken gar nicht erst in ihre Wohnung, bzw. ihr Haus, zu lassen.

Fliegennetze lassen sich besonders einfach anbringen. In den Rahmen werden schmale Klettbänder geklebt. Diese werden mit dem Fliegennetz mitgeliefert, die passgenau auf die Breite zugeschnitten sind. Der Anwender muss sie nur noch auf die passende Länge schneiden. Die Netze werden nun an den Klettbändern festgehakt. Fliegennetze gibt es sogar zum Zuschneiden, so dass sie in wirklich beinahe alle Fenster passen.

Die etwas hochwertigeren Gitter werden mit einem Rahmen in die Fenster eingesetzt. Dabei sind die Gitter stabiler und halten entsprechend länger. Die Rahmen müssen entweder selbst zusammengebaut werden, was nicht schwer ist, aber rund 45-60 Minuten pro Fenster in Anspruch nimmt. Alternativ beauftragt man eine Fachfirma, was aber natürlich nicht billig ist.

Auch für Balkon- und Terassentüren gibt es Lösungen. Wir empfehlen hier komplette Fliegenschutz-Türen. Auch diese lassen sich recht einfach montieren und sind innerhalb kurzer Zeit einsatzbereit.

Tipp: Nehmen Sie immer schwarze oder anthrazitfarbene Netze. Diese fallen nicht so ins Auge und man kann auch viel besser von innen nach außen hindurchschauen. Weiße Fliegennetze sind beinahe undurchsichtig.

 

Moskitonetz – der perfekte Schutz fürs Bett

Das Problem kennt jeder: gerade nachts sind die kleinen Biester aktiv, landen immer wieder auf Gesicht und Armen und stechen. Dabei ist oft auch das lästige Sirren unerträglich. Viele Menschen finden über Stunden nachts keinen Schlaf.

Hier kann auf jeden Fall ein Moskitonetz helfen. Diese Netze werden einfach über dem Bett angebracht und breiten sich wie ein Zelt über das Bett aus. Durch das Netz kann keine Mücke hindurchgelangen und Sie stechen. Mit einem Moskitonetz können Sie also wieder ruhig schlafen.

 

Elektrische Mückenfallen

Elektrische Mückenfallen werden vor allem in Läden,Restaurants und Gewerbebetrieben eingesetzt. Hier werden die Mücken im Raum durch ultraviolettes Licht angelockt. Wenn sie auf das Licht zufliegen, berühren sie einen elektrischen Draht und sterben schnell.

Wir empfehlen diese Geräte auch für die Wohnung, sind sie doch besonders zuverlässig und wirksam.

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Pflanzen gegen Mücken

Folgende Pflanzen können wir als natürlichen Mückenschutz wärmstens empfehlen:

  • Tomate
  • Basilikum
  • Rosmarin
  • Knoblauch
  • Zitronengras
  • Lavendel
  • Zitronenmelisse
  • Ringelblume
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  • Wachstum und Standort: die Blütezeit ist von Juli-September, die Wuchshöhe beträgt ca. 40 cm, für den Standort sollte Sonne bis Halbschatten gewählt werden, den Pflanzabstand von 20-30cm einhalten
  • Pflege: der Pflegeaufwand ist sehr gering. Mäßig gießen und Staunässe vermeiden. Eine zweite Blüte ist bei rechtzeitigem Rückschnitt möglich. Winterhart und nicht zum Verzehr geeignet.
Zitronenmelisse, Marktfrische Qualität, 1 Pflanze*
  • Zitronenmelisse (Melissa officinalis), auch bekannt als Herztrost oder Zitronenkraut ist ein bliebtes Tee- und Küchenkraut sowie eine verbreitete Arzneipflanze.

Was tun gegen Mücken auf der Terasse?

… wird in Kürze fortgesetzt …

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