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Stich einer Honigbiene
Der Bienenstich ist schmerzhaft | depositphotos © Ale-ks

Bienen stechen seltener als zum Beispiel Wespen, denn der Stich bedeutet für die Biene meistens den Tod. Dennoch kann es vorkommen, dass man von einer Biene gestochen wird. Insbesondere, wenn die Biene sich bedroht fühlt, ist dies der Fall.

Als Bedrohung empfindet die Biene zum Beispiel das Schlagen nach ihr, dass Herumwedeln in der Luft, aber auch einfaches Anpusten.

Wichtiger Hinweis vorab:
Im Notfall wählen Sie für einen Rettungswagen die Rufnummer 112.

Als weitere Informationen halten wir für Sie bereit:

Bienenstich – was tun?

Das Wichtigste bei einem Bienenstich sind drei Dinge:

  1. Prüfen, ob der Bienenstich in Mund, Rachen oder außen am Hals erfolgt ist. Falls ja: sofort Notarzt rufen.
  2. Erfragen, ob Allergien vorliegen. Falls ja: Antihistaminika geben oder Notfallset einsetzen. Ist beides nicht vorhanden: Notarzt rufen.
  3. Den Patienten mindestens eine Stunde lang beobachten. Treten Symptome wie Schüttelfrost oder Schweißausbrüche auf, Notarzt rufen oder selbst zum Arzt fahren.

Die Notfallrufnummer in Deutschland ist  112.

Wir haben für Sie einen ausführlichen Artikel über die Notfallmaßnahmen bei einem Bienenstich erstellt.

 

Weiteres vorgehen, wenn kein Notfall vorliegt

Da Bienenstiche sehr schmerzhaft sind, ist es angeraten, den Stich sofort zu behandeln. Auch wenn der Bienenstich nicht gefährlich ist (es sei denn man ist allergisch), so sollte man doch mit einigen kleinen Maßnahmen, insbesondere bei Kindern, den Bienenstich behandeln.

Wichtig ist, dass Eltern nicht panisch reagieren, wenn es durch den Bienenstich eine Schwellung gibt und das Kind schreit oder weint. Kinder sollten beruhigt und nach Möglichkeit abgelenkt werden. So spüren sie weder den Schmerz, noch wie die Eltern oder eine andere Person den Bienenstich behandeln.

Bienenstich behandeln

Folgende Maßnahmen gegen einen Bienenstich haben sich als sinnvoll erwiesen:

  • Entfernen Sie den Stachel umgehend. Stellen Sie sicher dass er tatsächlich aus der Einstichstelle heraus ist.
  • Der wichtigste Punkt zur Behandlung ist nun kühlen. So kann man die Bienenstich Schwellung schnell reduzieren und den Schmerz nehmen.
    Hier helfen Kühlakkus und Eiswürfel. Wickeln Sie diese in ein Handtuch oder etwas anderes Geeignetes ein, damit keine Erfrierungen entstehen können. Haben Sie eine Tiefkühltruhe in der Nähe, aber weder Kühlakkus noch Eiswürfel, so kann man auch etwas Tiefgefrorenes, wie zum Beispiel einen Beutel Gemüse, in ein Handtuch einwickeln und zum Kühlen benutzen. Sind sie in der freien Natur, so schauen Sie, ob Sie mit kaltem Wasser kühlen können.
  • Spucke auf die Einstichstelle tupfen hilft gegen Juckreiz und Schmerz.
  • Gut wirksame Mittel sind auch Teebaumöl und der Bite Away Stichheiler, welche wir weiter unten verlinkt haben*.
  • Für Personen, für die ein Bienenstich eine besonders schlimme Sache ist (zum Beispiel Kinder) sollte immer ein medizinisches Hilfsmittel aus der Apotheke mit dabei sein. Neben der Salbe gegen den Juckreiz empfehlen wir auch ein Kälte-, bzw. Vereisungsspray. Letzteres ist auch in der Lage eine allergische Reaktion zumindest teilweise zu unterdrücken. Neben der Salbe und dem Vereisungsspray kann man auch, speziell für Bienenstiche, eine kleine Absaugspritze bei sich führen, mit der man das Gift aus der Einstichstelle entfernen kann.

Verrückte Hausmittel

Von Hausmitteln, die an einigen Stellenempfohlen werden, sollte man eher Abstand halten.

Häufig liest man zum Beispiel, dass eine Zwiebel auf der Einstichstelle gegen den Stich helfen soll. Hier ist zu bedenken, dass Keime in den Körper eindringen können. Auch wenn die Zwiebel tatsächlich helfen kann, ist diese Gefahr doch gegeben und man sollte auf andere Mittel ausweichen.

Wir empfehlen bei einem Bienenstich:

Angebot
bite away - Elektronischer Stichheiler gegen Juckreiz, Brennen, Schmerzen und Schwellungen bei Insektenstichen (z.B. von Mücken, Wespen, Bremsen, Bienen) – ganz ohne Chemie*
  • bite away ist ein elektronisches Gerät zur äußerlichen Behandlung von Insektenstichen und Insektenbissen (wie z. B. von Mücken, Wespen, Bienen, Hornissen oder Bremsen)
  • Gegen Juckreiz, Brennen, Schmerzen und Schwellungen
  • Maximale Verträglichkeit: wirkt nur mit konzentrierter Wärme und ist daher (im Gegensatz zu Cremes, Salben und Gels) auch für Schwangere, Allergiker und Kinder* geeignet
Hinweis: Bitte beachten Sie die Packungsbeilage und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über dieses Produkt!

Das nachfolgende Teebaumöl ist doppelt destilliert und weist deswegen eine erhöhte Konzentration von Wirkstoffen auf. Nicht nur gegen Bienenstiche, sondern auch z.B. bei Lippenherpes anzuwenden.

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  • Anwendungsgebiete: Teebaumöl wird traditionell genutzt bei Nagel- und Fußpilz, Entzündungen von Haut und Zahnfleisch sowie bei Hautproblemen wie Akne, Pickel oder Mitesser
  • Gebrauch: Teebaumöl gehört in jede Haus-und Reiseapotheke. Ätherische Öle des Teebaums wirken antiseptisch, antiviral und antimykotisch sowie entzündungshemmend
  • Herkunft: BADERs Teebaumöl wird gewonnen aus der Stammpflanze Melaleuca Alternifolia (Australischer Teebaum), welche in Australien heimisch ist. Es ist 100% rein und pflanzlich.
Hinweis: Bitte beachten Sie die Packungsbeilage und sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker über dieses Produkt!

 

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  • apothekenpflichtig
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Eine Biene in einer Blüte
Bienen sind eigentlich sehr nützliche Tiere

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