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In deutschen Haushalten sind Insekten keine Seltenheit, dies hat überhaupt nichts mit mangelnder Hygiene zu tun. Kakerlaken kennt man vor allem aus Urlauben in südlichen Gefilden, doch auch in Europa können sie uns begegnen, vor allem in der Küche.

Hat man es schließlich mit diesen Insekten zu tun, dann ist es gar nicht so einfach, sie wieder loszuwerden. Das liegt in erster Linie daran, dass die Nester der Kakerlaken nicht so leicht zu finden sind. Einzelne Tiere einzufangen oder mit dem Fuß platt zu machen ist angesichts ihrer Schnelligkeit ein recht schwieriges Unterfangen und ekelt auch die meisten Menschen.

Mit einem Befall muss man sich aber nicht abfinden, denn es einige Möglichkeiten, die lästigen Tierchen wirkungsvoll zu bekämpfen.

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Haftungsausschluss: Biozide vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Das Datenblatt mit Sicherheitshinweisen finden Sie hier.

Das Leben der Kakerlaken

Den Insekten wurde sogar ein Lied gewidmet, wer kennt den populären Song „La cucaracha“ nicht? Weltweit gibt es zahlreiche Bezeichnungen für diese Tierchen, bei uns wird sie meistens Schabe oder auch Küchenschabe genannt. Die zu den so genannten Vorratsschädlingen zählenden Kakerlaken haben ihren Lebensraum bevorzugt in menschlichen Behausungen, wo sie Gruppen bilden. Hat man also ein Exemplar in der Wohnung gesichtet, muss man davon ausgehen, dass es noch mehrere Eindringlinge gibt.

Grundsätzlich wird in Mitteleuropa zwischen drei verschiedenen Arten unterschieden. Die am weitesten verbreitete Deutsche Schabe erreicht eine Größe von bis zu 15 Millimetern und ist an der  braunen Färbung und zwei schwarzen Streifen zu erkennen.

Sehr ähnlich sieht der Deutschen Schabe die Gemeine Küchenschabe, die auch als Orientalische Schabe bekannt ist. Im Vergleich ist diese Art aber mit bis zu drei Zentimetern wesentlich größer und teilweise auch fast schwarz. Die Gemeine Küchenschabe ist auf der ganzen Welt anzutreffen, was vor allem daran liegt, dass sie eine enorme Anpassungsfähigkeit hat und allen Lebensbedingungen trotzt. Das ist auch der Grund, warum man ihr nur schwer den Garaus machen kann, oft kommt ein starkes Gift zum Einsatz.

Schließlich wäre da noch die rot-braune Amerikanische Schabe, mit über vier Zentimetern die größte Art. Schaben sind sehr überlebensfähig, da sie alle organischen Stoffe verspeisen, wie zum Beispiel Textilien, Papier oder Leder. Am liebsten fressen sie jedoch faulende und feuchte Materialien, wie sie unter anderem im Biomüll zu finden sind. Die Amerikanische Schaben können dank ihrer Robustheit nahezu überall existieren, selbst radioaktive Strahlung soll ihnen nichts anhaben können.

Unterschiede zwischen Deutscher Schabe und Kakerlake

Nicht immer, besonders nicht als Laie, ist es einfach, die Deutsche Schabe von der Kakerlake (Orientalische Schabe oder Küchenschabe genannt) zu unterscheiden. Zunächst einmal ist es wichtig, die biologische Klassifizierung zu verstehen: Beide Tiere gehören zur Klasse der Insekten, in der es weitaus über 3500 bekannte Arten gibt. Die Schaben gehören dabei zu einer der ältesten dieser Arten. In der näheren Unterteilung gehören beide Tiere außerdem zur Ordnung der Schaben.

Die in Mitteleuropa am weitesten verbreitete Art der Schaben ist die Kakerlake, die auch unter dem Namen Küchenschabe bekannt ist. In biologischen Fachkreisen wird sie auch als Orientalische Schabe bezeichnet. Wichtig zu wissen ist, dass die Kakerlake eine Untergruppe der Schaben bildet, was bedeutet, dass es sich bei jeder Kakerlake um eine Schabe, aber nicht bei jeder schade um eine Kakerlake handelt.

Das gleiche gilt für die Deutsche Schabe.

Ein auffälliges Unterscheidungsmerkmal bei diesem Tier ist die relativ geringe Körpergröße. Sie überschreitet im ausgewachsenen Stadium nur selten eine Grenze von ungefähr 16 mm. Dies ist im Fall der Kakerlake schon deutlich anders. Im Vergleich zur Durchschnittslänge anderer Schaben ist sie mit drei Zentimetern bereits überdurchschnittlich groß.

Eine weitere Eigenschaft, in der die Kakerlake die Deutsche Schabe klar übertrifft, ist die Geschwindigkeit der effektiven Fortbewegung. Diese liegt bei einem Kilometer pro Stunde bei der Deutschen Schabe deutlich unter den möglichen fünf Stundenkilometer bei der Kakerlake.

Was für unwissenden Beobachter eventuell am einfachsten zu differenzieren ist, ist die Färbung der Tiere. Bei der Deutschen Schabe gleicht diese er einem hellbraun bis dunkelbraun. Es gilt allerdings zu beachten, dass bei der Deutschen Schabe die Weibchen häufig dunkler gefärbt sind als die männlichen Tiere.

Außerdem sind bei ihr am Halsschild zwei dunkle Streifen zu erkennen, welche sie eindeutig von anderen Schabenarten auseinanderhält. Anders sieht das bei der Kakerlake aus. Bei ihr entspricht die Färbung eher einem dunkelbraun bis schwarz.

Ein weiteres Merkmal, das bei der Differenzierung oft hilft ist die Tatsache, dass die Flügel der Kakerlake weitaus unterentwickelter sind, als dies bei der Deutschen Schabe der Fall ist. Daraus folgt, dass sich diese ebenfalls deutlich in der Größe unterscheiden.

Besonders bei männlichen Kakerlaken sind die Flügel häufig verstumpft und völlig funktionslos. Bei der Deutschen Schabe ist es sogar möglich, dass die Flügel nicht nur die gesamte Körperlänge vereinnahmen, sondern noch über den Hinterleib hinausragen.

Obwohl die Fähigkeit zu fliegen bei beiden Arten verloren ist, verhilft diese beachtliche Flügellänge der Deutschen Schabe manchmal jedoch noch zu einem Gleitflug.

Glücklicherweise ist die Kakerlakenbekämpfung beider Arten sehr ähnlich und man kann die Schaben mit den gleichen Mitteln töten.

 Kakerlaken können allerlei Schäden anrichten

Die Insekten lösen in vielen Ekelgefühle aus, vor allem, weil die Tierchen sich in der Küche tummeln. Doch das ist im Grunde gar nicht das eigentliche Problem, denn Kakerlaken können unter Umständen sogar zur Gefahr werden. Nämlich immer dann, wenn es zur Übertragung von Krankheiten kommt – und da ist die Auswahl an Krankheiten doch recht groß.

Kakerlaken verursachen unter anderem Typhus, Magen-Darm-Erkrankungen, Infektionen mit Würmern oder Salmonellen, Ruhr, Schwindsucht, Pilzinfektionen und Hepatitis.

Allerdings verhindern die hygienischen Bedingungen bei uns in Mitteleuropa weitgehend solche Erkrankungen. Die Übertragung auf den Menschen kann auf vielerlei Art und Weise geschehen, wenn er mit deren Hinterlassenschaften, wie Hautfetzen, Speichel oder Kot in Berührung kommt. Nicht nur die Entwicklung von diversen Krankheiten kann dann die Folge sein, sondern auch Hautausschläge oder allergische Reaktionen. Das sind die gravierenden Schäden durch Kakerlaken, dazu können dann noch finanzielle Verluste durch die Vernichtung von Vorräten kommen.

Die beliebtesten Verstecke der Kakerlaken

Kakerlaken sind lichtscheue Insekten, weshalb man sie am Tag kaum zu Gesicht bekommt. Zu dieser Tageszeit sitzen sie gerne in allen möglichen Löchern und Ritzen, oder am liebsten an feuchten Stellen, wo es schön dunkel ist. Erst wenn die Dunkelheit anbricht krabbeln sie aus ihren Verstecken und machen sich auf die Jagd nach Futter. Gerade weil sie sich so geschickt verstecken und tarnen können, findet man die Nester der Tierchen nur mit viel Mühe. Zu ihren bevorzugten Aufenthaltsorten zählen Stellen unter Schränken oder im feuchten Keller, selbst größere Spalten in Wänden werden von ihnen bewohnt. Falls ein Befall mit Kakerlaken vermutet wird, sollte man in erster Linie die typische Bereiche absuchen:

In der Küche halten sich die Insekten mit Vorliebe in Bereichen auf, die von elektrischen Geräten erwärmt werden. So findet man Kakerlaken häufig hinter dem Kühlschrank oder dem Herd. Aber auch in diversen Regalfächern oder Schubladen halten sie sich gerne auf. Im Badezimmer kann man Kakerlaken ebenfalls finden, da die Umgebung hier schön feucht ist. Beliebte Verstecke der Tierchen sind unter anderem auch Kabelschächte, Rohre sowie locker sitzende Tapeten oder Putze.

Daran kann ein Befall mit Kakerlaken erkannt werden

Wenn sich Schaben im Haus aufhalten, bleibt dies aufgrund ihrer Spuren nicht lange ein Geheimnis. Sobald ein einzelnes lebendiges oder totes Tier gesichtet wird, muss man davon ausgehen, dass man noch mehr Untermieter dieser Art hat. Im schlimmsten Fall hat man es mit einer Gruppe von bis zu 200 Insekten zu tun. Da die Vermehrung rasend schnell vonstatten geht, sollte man sich mit der Bekämpfung nicht allzu lange Zeit lassen.

Ein weiteres Indiz für das Vorliegen eines Befalls können Reste der Kokons oder komplette Eiablagen sein. Abgestreifte Haut ist sehr häufig zu finden, denn während ihres Lebens häuten sich Kakerlaken bis zu acht Mal. Die Hautfetzen lassen sie dann einfach in den Räumlichkeiten zurück, in der Regel befindet sich ihr Nest ganz in der Nähe.

So genannte Eierpäckchen können entweder voll oder leer sein, auch sie weisen darauf hin, dass das Nest der Tierchen nicht weit entfernt sein kann. Optisch sieht der Kot der Kakerlaken wie Kaffeepulver aus, er deutet auch auf die Existenz einer Gruppe von Insekten hin. Eine Besonderheit ist dabei, dass man die Exkremente sogar auf vertikalen Flächen finden kann.

Kakerlaken müssen genügend Vorräte finden können, um an einem Ort überleben zu können. Deshalb sind Fraßschäden ein wichtiger Hinweis auf einen Befall. An Verpackungen aus Pappe oder Kunststoff sind Löcher zu erkennen, die Tierchen fressen sich einfach hindurch, um an Nahrung zu gelangen. Da sich die Insekten auch an Obst vergreifen, findet man auch hier entsprechende Spuren. Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass Kakerlaken auch einen üblen Geruch verbreiten. Sie verständigen sich untereinander nämlich durch die Absonderung von Pheromonen. Dadurch entsteht in unseren Nasen ein fauliges Aroma, das mit dem Ausmaß des Befalls zunimmt.

Produkte für die Bekämpfung von Kakerlaken

Da grundsätzlich kein Haushalt vor einem Befall mit Schaben sicher ist, findet man im Handel auch einige Mittel, um diese Insekten zu bekämpfen. Bevor man also einen professionellen Kammerjäger beauftragt, sollte man zunächst versuchen, das Problem selbst zu beheben. Verbraucher haben die Auswahl zwischen vielen verschiedenen Präparaten, grundsätzlich unterschiedet man zwischen drei Arten von Produkten. Wird ein Spray gegen Kakerlaken eingesetzt, nehmen die Tierchen ein Gift auf, welches nicht sofort seine Wirkung entfaltet. Dank dieser Tatsache kommen auch ihre Artgenossen mit dem Stoff in Kontakt, erst nach etwa sechs Stunden verenden sie.

Eine Alternative stellen spezielle Klebefallen für Kakerlaken dar. Ein Duftstoff lockt die Insekten an, sie bleiben dann sofort kleben, so dass man sie anschließend ganz einfach mitsamt der Falle entsorgen kann. Der große Vorteil ist in diesem Fall, dass die Tierchen nicht im Nest sterben. Dann wären die Leichen nämlich ein guter Nährboden für die Ansiedlung anderer Insekten.

Zu guter Letzt gibt es noch ein Gel, das für die Bekämpfung von Kakerlaken eingesetzt werden kann. In diesem Fall fressen die Schaben das Gel aufgrund des für sie angenehmen Geschmacks. Auch hier findet eine weitere Verbreitung statt, denn die Insekten nehmen die Exkremente und Erbrochenes von ihren Artgenossen auf, sie fressen sogar verendete Tiere auf. Der Tod tritt dann wieder zeitversetzt nach ein paar Stunden auf. Handelt es sich um einen stärkeren Befall, ist immer das Schabengel zur Bekämpfung zu empfehlen. In diesem Gel ist das Gift so hoch konzentriert, dass andere Schädlinge sich nicht mehr an den Leichen vergreifen.

Vorstellung einer Auswahl wirksamer Mittel

Schabengel Maxforce Prime

Beim Präparat Maxforce Prime vom deutschen Hersteller Bayer handelt es sich um ein ein sehr zuverlässiges und hochwirksames Gel, mit dem sich alle Arten von Schaben bekämpfen lassen. Geringe Mengen des Gels werden als Punkte in den typischen Verstecken der Insekten ausgebracht, zum Beispiel in Fugen und Ritzen. Die Kakerlaken fressen von dem Gel und wandern zurück in ihr Domizil, wo die Artgenossen dann ebenfalls mit dem Wirkstoff in Kontakt kommen und innerhalb von etwa drei Stunden verenden.

Schaben zählen zu den Kannibalen, so dass der Wirkstoff auch auf diese Weise auf die anderen Tierchen übergeht. Es ist empfehlenswert, die Anwendung nach zwei bis drei Wochen zu wiederholen, um wirklich die komplette Population auszurotten. Das Gel ist geruch- und farblos und lässt sich später mühelos und ohne Rückstände wieder entfernen. Damit das Gel nicht auf Böden oder Möbel aufgetragen werden muss, können auch passende Köderdosen mitbestellt werden.

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Haftungsausschluss: Biozide vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Das Datenblatt mit Sicherheitshinweisen finden Sie hier.

Schaben Sprüh von Norax

Das Schabenspray vom Hersteller Norax ist speziell für die Bekämpfung von Kakerlaken konzipiert. Laut Herstellerangaben reicht eine Flasche mit 500 Millilitern für die Anwendung auf einer Fläche von bis zu 15 Quadratmetern. Sollte die Küche also größer als 15 Quadratmeter sein, wird mehr als eine Flasche benötigt, auch wenn die Anwendung in mehreren Räumen erfolgen soll, braucht man mehr als eine Flasche. Das Spray kann entweder direkt auf einzelne Tiere gesprüht werden, oder man verteilt es auf Nistplätzen und den bevorzugten Laufwegen der Insekten.

Eingesprüht werden vor allem Bereiche unter Schränken, an Abflüssen und rund um die Spüle. Damit sich eine ordentliche Duftbarriere entwickeln kann, sollten die Stellen für ein paar Tage nicht gewischt oder abgesaugt werden. Wenn eine Kakerlake mit dem Spray in Berührung kommt, wird der Wirkstoff in die Nester getragen, wo auch Artgenossen damit in Berührung kommen, so entsteht ein Dominoeffekt. Das Spray ist transparent, der Wirkstoff ist natürlichen Ursprungs und führt nicht zu Flecken oder Verätzungen. Ein großer Vorteil des Präparats ist die Langzeitwirkung von bis zu sechs Wochen.

norax Schaben Sprüh 500ml *Kakerlakensprüh* - Effektiv Schaben und Kakerlaken bekämpfen*
  • Hinweise: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. BAuA-Reg.-Nr. N-26379

Sicherheitshinweise - Norax Schabensprüh

Wirkungsweise:

Wirkt als Kontaktmittel. Durch Belaufen der besprühten Flächen werden die Schaben infiziert. Auch Artgenossen werden durch Verschleppung des Wirkstoffs in die Nester sicher erreicht ("Dominoeffekt"). Daher bereits infizierte Schaben nicht konventionell abtöten. Bekämpfungserfolg mit Langzeitwirkung bis zu 6 Wochen. Bei Bedarf Nachbehandlung nach ca. 3 Wochen.

Wirkstoffe:

0,38% mikroverkapseltes Naturpyrethrum, 0,47% Piperonylbutoxid

Biozide sicher verwenden. Vor Gebrauch stets Kennzeichnung und Produktinformation lesen. Weitere Hinweise auf dem Etikett.

Haftungsausschluss: Biozide vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

 

Goliath Schabengel von BASF

Beim Goliath Schabengel handelt es sich um ein spezielles Ködergel vom Hersteller BASF. Das Gel lässt sich sehr präzise auftragen und kann bei allen möglichen Bedingungen angewandt werden, da es äußert widerstandsfähig ist. Während man die klassischen Flächensprays nicht in allen Bereichen aufbringen kann, stellt die gezielte Platzierung beim Schabengel kein Problem dar. Allerdings eignet es sich nicht für Stellen, die regelmäßig feucht werden und auch nicht für solche, die oft gereinigt werden müssen. Auf porösen Flächen kann man es hingegen problemlos verwenden, denn es zieht nicht ein.

Mit einer minimalen Menge von 0,03 Gramm lassen sich bis zu 1.000 Kakerlaken vernichten. Im Gel ist der Wirkstoff Fiprolin enthalten, welcher als äußerst effizient im Kampf gegen Schaben bekannt ist. Bei der Anwendung sollten Handschuhe getragen werden, da der Wirkstoff als stark reizend gilt. Kinder sollten die behandelten Stellen möglichst nicht erreichen können. Das Goliath Schabengel ist vor allem dann zu empfehlen, wenn es sich um einen stärkeren Befall mit Kakerlaken handelt.

Goliath Gel gegen Schaben*
  • Franz Schädler GmbH

Sicherheitshinweise - Goliath Schabengel

Haftungsausschluss: Biozide vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Wirkstoff: Fipronil 0,05%;

baua: Reg-Nr.: N-15136 , §18 Zulassung, B-0005-00-00, DE-0010873-18

Kennzeichnung nach GefStoffV:
H412 Schädlich für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung
EUH401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Verpackungsgröße: Goliath-Gel 35g

Zur Schabenbekämpfung gegen die Deutsche, Orientalische und Amerikanische Schabe in Hygienebereichen.

 

Eigenschaft:
Hochwirksames Schabengel, geruchlos, keine Raumluftkontamination, schnelle Sofortwirkung. Bleibt bis zu 3 Monaten attraktiv.

Anwendung gegen Deutsche Schabe: 0,03g pro m²
Anwendung gegen Orientalische Schabe / Amerikanische Schabe: 0,06g pro m²

Haftungsausschluss: Biozide vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

 

Bekämpfung von Schaben mit selbstgebauten Fallen

Gut wirksame Präparate, die einem Befall mit Kakerlaken entgegenwirken können, sind recht teuer. Wenn man davon ausgeht, dass es sich nur um eine recht kleine Gruppe handelt, kann man zunächst auch eine selbstgebaute Falle ausprobieren. Hierbei sollte man allerdings zu 100% sicher sein, dass der Befall ganz frisch ist und nur wenige Schaben umfasst. Sind die Schaben erst einmal in der Fortpflanzungsphase, so reicht eine selbstgebaute Falle sicherlich nicht mehr aus.

Grundsätzlich unterscheidet man in diesem Fall zwischen Tötungs- und Köderfallen. Tötungsfallen lassen die Insekten sofort verenden, während  bei den Köderfallen eine Substanz aufgenommen wird, die erst nach einiger Zeit zum Tod führt.

Für die Herstellung einer simplen Köderfalle werden nur wenige Zutaten benötigt. Mehl und Puderzucker haben viele ohnehin im Haus, Borsäure erhält man auf Anfrage in jeder Apotheke. Von allen drei Zutaten nimmt man die gleiche Menge und vermischt diese sorgfältig miteinander. Das Pulver verteilt man am besten auf einem Stück Papier, das erleichtert die spätere Entsorgung und die Reinigung. Falls man weiß, wo sich die Nester der Tierchen befinden, bringt man die Substanz davor aus, ebenfalls hilft eine Verteilung auf ihren Laufwegen.

Sind die Verstecke nicht bekannt, gibt man etwas von dem Pulver in kleine Schälchen und stellt diese unter Schränke, sowie hinter den Kühlschrank und den Herd. Der Puderzucker lockt die Insekten an, so dass sie die schädliche Borsäure aufnehmen. Da Eier durch diesen Köder nicht abgetötet werden, muss man mit einem erneuten Auftauchen der Schädlinge rechnen, und zwar nach zwei bis vier Wochen. Die Prozedur muss in der Regel bis zu vier Mal wiederholt werden, bis die ganze Population vernichtet ist.

Wer lieber auf eine Tötungsfalle setzt, der füllt ein Glas mit Zuckerwasser und gibt drei Tropfen Spülmittel hinein. Auch hier zieht der Zucker die Tierchen an, dann fallen sie ins Wasser. Dank des Spülmittels ist keine Oberflächenspannung mehr vorhanden, so dass die Kakerlaken in der Folge ertrinken. Diese Methode eignet sich jedoch höchstens zur Eliminierung von wenigen Schädlingen, handelt es sich um eine regelrechte Plage ist sie absolut ungeeignet.

 

 

 

 

 

 

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