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Die Reaktionen nach einem Ameisenbiss sind normalerweise ungefährlich. Dieser Biss kann aber abhängig von der Ameisenart zu starkem Juckreiz, Rötungen und Schwellungen führen.In diesem Artikel zeigen wir auf, welche Ameisen besonders gefährlich sind und was man bei einem Ameisenbiss unternehmen kann.

Ameisen krabbeln über eine Hand
Ameisenbisse sind grundsätzlich eher ungefährlich – © depositphotos.com @ tankist276

 

Dieser Erfahrungsbericht ist Teil einer Artikelreihe:

Ameisenbiss ist nicht gleich Ameisenbiss

Die meisten Ameisen besitzen ausgeprägte Mundwerkzeuge, die sowohl der Nahrungsaufnahme als auch der Verteidigung dienen. Bei manchen Arten ist dazu noch ein Giftapparat ausgebildet.

Insbesondere bei den Wald- und Feuerameisen kommt es häufig zu allergischen Reaktionen. Diese versprühen mit dem Biss zusammen ein Gift, die sogenannte Ameisensäure.

Dagegen beißen die herkömmlichen Hausameisen aus dem Garten lediglich zu.

Wenn die gebissene Personen extrem allergisch auf Ameisenbisse reagiert oder eine giftige Ameise im Mund- oder Rachenraum zubeißt, dann sollte im Notfall ein Arzt aufgesucht werden. Darüber hinaus sollte man bei einer Allergie auch konsequent auf dem eigenen Grunsstück die Ameisen bekämpfen.

Ansonsten lassen sich die üblichen Symptome mit natürlichen Hausmitteln lindern, genauso wie mit Mitteln aus der Apotheke.

Erste Hilfe bei Ameisenbissen

Der Biss einer Ameise brennt und schmerzt, danach stellt sich ein sehr unangenehmes Gefühl in der Haut ein. Jedoch sind Ameisenbisse nicht so schmerzhaft wie die Stiche von anderen Insekten, zum Beispiel von Bienen, Wespen oder Spinnen.

Wenn es zu einem Biss gekommen ist, dann gibt es einige gute Tipps und natürliche Hausmittel, welche eine schnelle Linderung bei anhaltendem Juckreiz, vorübergehenden Schmerzen und deutlichen Schwellungen verschaffen.

kleiner Junge kühlt Bisse mit Wasser
Kühlung in kaltem Wasser hilft bei Ameisenbissen – © depositphotos.com @ zoeytoja

Besonders kleine Kinder und Menschen mit einer sehr empfindlichen Haut profitieren von einer sofortigen Behandlung nach einem Biss durch eine Ameise. Bei einer normalen Hausameise empfiehlt es sich, die betroffene Stelle mit einem Kühl-Akku zu behandeln. Als Alternative kann ein Eiswürfel die Bisswunde kühlen, welcher vorher in ein Stück Stoff eingewickelt wurde.

Wer eine kühlende Salbe zur Hand hat, kann die entsprechende Stelle auch damit einreiben. Diese Salben sind in der Apotheke zu erhalten.

Ameisenbisse mit Hitze behandeln

Darüber hinaus gibt es auch elektronische Geräte zur äußerlichen Behandlung von Ameisenbissen.

Diese arbeiten mit konzentrierter Wärme und lindern den Juckreiz, das Brennen, die Schmerzen und Schwellungen. Die Anwendung ist einfach und das Gerät lässt sich vielseitig einsetzen. Es ist bei Aktivitäten im Freien und auf Reisen sehr nützlich:

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bite away - Elektronischer Stichheiler gegen Juckreiz, Brennen, Schmerzen und Schwellungen bei Insektenstichen (z.B. von Mücken, Wespen, Bremsen, Bienen) – ganz ohne Chemie*
  • bite away ist ein elektronisches Gerät zur äußerlichen Behandlung von Insektenstichen und Insektenbissen (wie z. B. von Mücken, Wespen, Bienen, Hornissen oder Bremsen)
  • Gegen Juckreiz, Brennen, Schmerzen und Schwellungen
  • Maximale Verträglichkeit: wirkt nur mit konzentrierter Wärme und ist daher (im Gegensatz zu Cremes, Salben und Gels) auch für Schwangere, Allergiker und Kinder* geeignet

Der Bite Away Stichheiler lässt sich bei allen Outdooraktivitäten, beim Campen, Wandern und einfachem Spazierengehen mit sich führen. Da er nur etwas größer und dicker ist, als ein herkömmlicher Kugelschreiber, nimmt er nur wenig Platz weg. Durch seine konzentrierte Wärme werden Gifte von Bienen, Wespen, Bremsen und Ameisen und anderen Tieren, die Stiche und Bisse weniger jucken und die Schwellung kann ganz oder teilweise verhindert werden.

Bewährte Hausmittel bei Ameisenbissen

Zu den natürlichen Hausmitteln, die sich bei den Symptomen von Ameisenbissen bewährt haben, gehören die Zwiebel und der Knoblauch. Eine kleine Zwiebel oder Knoblauchzehe in zwei Hälften teilen und dann die betroffene Stelle damit ganz behutsam einreiben.

Zwar riechen die Gemüsesorten sehr streng, aber dafür halten diese die entstandene Wunde steril und beugen dazu noch Entzündungen vor. Einen kühlen und wundheilenden Effekt hat auch eine Scheibe Salatgurke auf der betroffene Stelle.

Sehr hilfreich ist auch Essigwasser, da zu zwei Teilen Essig mit einem Teil Wasser vermischt wurde. Dieses eignet sich hervorragend, um die Wunde zu kühlen und auch keimfrei zu halten. Jedoch trocknet die Haut durch das wiederholte Auftragen von Essigwasser schnell aus, deshalb sollte diese zusätzlich mit einer reichhaltigen Lotion eingecremt werden.

Bisse von Wald- und Feuerameisen

In der Regel suchen Ameisen nicht unbedingt die Nähe des Menschen auf, im Gegensatz zu anderen Stechinsekten. Allerdings kann es beim Aufenthalt in der Natur passieren, dass sich die betroffene Person aus Versehen in die Nähe einer Ameisenstraße oder eines Ameisenbaus begibt.

Als instinktive Abwehrhandlung beißen Ameisen dann zu und können durchaus mit ihren Bissen zu einer echten Plage werden. Vor allem mehrere Ameisenbisse lösen einen sehr starken Juckreiz aus.

Bei den Hausameisen schmerzen die Bisse nur kurz und klingen dann meist ganz schnell wieder ab. Dagegen dauert der Schmerz bei Bissen von Waldameisen deutlich länger an und es stellt sich aufgrund des verspritzten Giftes ein Juckreiz ein.Schuld ist das Ameisengift, welches diese Ameisen in die kleine Bisswunde geben.

Dieser geht mit einer ausgeprägten Schwellung einher, die zum Kratzen animiert und dadurch noch größer wird. Das Gift wird entweder durch einen Stachel am Hinterleib direkt in die Bisswunde injiziert oder über gesonderte Drüsen im Hinterleib verspritzt.

Da es sich bei dem Gift um eine Eiweißverbindung handelt, ist Hitze dabei sehr hilfreich. Dadurch werden die Eiweißverbindungen zerstört und das Gift unwirksam gemacht. Jedoch sollte Hitze nur dann zum Einsatz kommen, wenn vorher keine schlimme allergische Reaktion aufgetreten ist.

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WICHTIG: Besteht der Verdacht auf eine allergische Reaktion durch einen Ameisenbiss, sollten Sie zusätzlich einen Arzt aufsuchen. Bei bekannten allergischen Reaktionen auf Ameisenbisse und einem oder gar mehreren Bissen im Hals-, Mund- oder Rachenbereich, beobachten Sie den Patienten und prüfen Sie, ob Sie einen Notarzt rufen müssen.

Vorsicht vor Ameisensäure

Ameisensäure ist eine ätzende und stechend riechende Flüssigkeit, die zur Gruppe der Methansäuren gehört. Diese wird von wild lebenden Ameisen zu Verteidigungszwecken genutzt.

Für die meisten Menschen ist diese Säure aufgrund der kleinen Dosis, die beim Biss injiziert wird, nicht gefährlich. Nach dem Ameisenstich entsteht ein dafür typischer Schmerz, der stark brennt.

In manchen Fällen bilden sich zudem Pusteln, Rötungen und Schwellungen aus, die jedoch nach einigen Tagen komplett verschwunden sind.

Allerdings kann die Ameisensäure auch allergische Reaktionen auslösen, die typenbedingt heftiger ausfallen können. Besonders giftig sind die Feuerameisen, da diese ein Gift injizieren, welches mit Alkaloiden versetzt ist.

Dieses Gift löst bei einigen Menschen nicht nur heftige allergische Reaktionen aus, sondern kann auch einem anaphylaktischen Schock hervorrufen. In diesem Fall sollte sofort die Notfallstation eines Krankenhauses aufgesucht oder ein Rettungswagen gerufen werden. Der anaphylaktische Schock lässt sich durch die Gabe von Adrenalin behandeln, welches eine Verengung der Blutgefäße hervorruft. Dadurch stabilisiert sich erneut die Atmung und die Schocksymptome klingen ab.

Des Weiteren wird dazu noch Kortison als Infusion gegeben, um die Entzündung durch das Allergen nachhaltig zu unterbinden.

Fazit

Ein Ameisenbiss der Hausameise ist meist harmlos, ein Biss einer Waldameise oder gar Feuerameise hingegen durch das injizierte Ameisengift in der Regel deutlich schmerzhafter. Rötungen und Schwellungen, sowie ein starker Juckreiz, sind fast immer die Folge.

Bei dem Verdacht auf eine allergische Reaktion sind geeignete Maßnahmen zu treffen. Der Patient muss beobachtet und gegebenenfalls der Notarzt informiert werden.

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