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Jeder Hausbesitzer wird hin und wieder von ungebetenen Gästen besucht. Im Normalfall richten diese aber keine Schäden an, da es sich hierbei häufig um kleine Insekten wie Spinnen, Fliegen oder Mücken handelt. Ganz anders ist es jedoch mit Schädlingen, die sich still und heimlich in Ihre eigenen vier Wände einschleichen. Im Mittelpunkt steht hier ganz klar der Marder. Er ähnelt einem süßen und kuscheligen Pelztier, kann aber viel Unheil anrichten. Neben dem Anknabbern von sämtlichen Hausgegenständen, sorgen sie ebenfalls für einen recht unangenehmen beinahe bestialischen Geruch. Dieser Duft wird durch Kot- und Urin Hinterlassenschaften verströmt. Da der Marder zu den nachaktiven Tieren zählt und daher überwiegend nachts kommt, bemerken ihn die meisten Hausbesitzer erst viel zu spät. In der Regel sind die verrichteten Schäden beim Bemerken schon recht verheerend.

Da die Eindringlinge wahre Klettermeister sind, werden Sie diese wohl kaum im Keller oder Erdgeschoss Ihres Hauses antreffen. Die schlauen Pelztiere machen es sich überwiegend in den oberen Geschossen gemütlich. Besonders häufig nisten sie sich im Dachboden ein. Ist dieser weder ausgebaut noch bewohnt, so entspricht dies ganz den Wünschen der Tiere, denn hier wird ihr unerwünschter Besuch zumeist erst recht spät bemerkt. Erst wenn es von oben ins Haus regnet oder unangenehme Gerüche verströmt werden, wird Verdacht geschöpft.

 

Achtung und Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn ungewohnt viele Fliegen oder Maden in Ihrem Haus aufzufinden sind. Häufig ist hier ein Marder am Werk und sorgt mit seinen Hinterlassenschaften für weitere Ungeziefer. Gut zu wissen ist, dass die Tiere strikte Einzelgänger sind, daher wird man sie zu keiner Zeit im Rudel auffinden. Fühlt sich der Marder bedroht, so spritzt er ein übelriechendes Sekret aus seinen Duftdrüsen. Anhand dieser Maßnahme versucht er sich gegen gleichgeschlechtliche Artgenossen zu verteidigen und dies gelingt ihm erstaunlich gut.

In unserem nachfolgenden Ratgeber möchten wir ein wenig detaillierter auf die Thematik „Marder im Haus vertreiben“ eingehen. Wir verdeutlichen Ihnen wie der Marder ins Haus kommt und wie Sie ihn frühzeitig erkennen können. Ebenso möchten wir Ihnen einige Möglichkeiten aufzeigen, um den unerwünschten Besucher schnell wieder loszuwerden. Zögern Sie nicht lange und sagen Sie dem Pelztier noch heute den Kampf an!

Der Baummarder -
Der Baummarder [Martes martes) – © depositphotos.com @ davemhuntphoto

Wie gelangt der Marder ins Haus?

Die Marder gehören der Raubtier-Gattung an und zählen daher zu den hundeartigen Raubtieren. Allerdings gibt es zwischen Hunde und Marder einen entscheidenden Unterschied, denn die pelzigen Schädlinge klettern nicht nur besonders schnell, sondern auch in nicht zu verachtender Höhe. Ihre extrem guten Kletterfähigkeiten sorgen dafür, dass sie auch große Höhen problemlos erklimmen können. Selbst die kleinsten Vorsprünge bereiten ihnen keinerlei Probleme. Besonders gut geeignet sind Dachrinnen, Bäume und Äste. Sind derartige Bedingungen nicht gegeben, dann suchen sich die Marder einen Tunnel am Dach. Bedauerlicherweise werden in diesem Fall wichtige Dämmungen zerbissen. Dieser Schaden ist mit hohen Kosten verbunden, denn sobald die Dachdämmung defekt ist, entweicht warme Luft nach außen. Die Folgen hieraus sind nicht nur extrem hohe Heizkosten, sondern auch äußerst schädliche Schimmelpilze.

Selbstverständlich begeben sich Marder auch auf die Suche nach offenen Fenstern oder Balkontüren. Vor allem in den warmen Sommermonaten bekommen Hausbesitzer häufig unerwünschten Besuch, denn aufgrund der hohen Temperaturen werden die Fenster gerne offengelassen. Dies kann verheerende Folgen haben, denn für die ungeliebten Gäste ist das wie eine Einladung.

Wie bereits erwähnt sind auch Bäume kein Hindernisgrund für den Marder, denn er kann nicht nur hervorragend klettern, sondern auch extrem weit springen. Je nach körperlicher Verfassung kann das Tier bis zu 2,5 Meter springen. Es springt also guten Gewissens vom Baum auf das Hausdach. Anschließend begibt sich der Marder auf die Eingangssuche. Selbst Dachziegel halten den Eindringling nicht von seinem Vorhaben ab. Er drückt einen Dachziegel nach oben und marschiert ungehindert in das Haus.

 

Woran bemerkt man den unerwünschten Gast?

Wie bereits erwähnt, ist es oftmals schon zu spät, wenn der ungebetene Besucher bemerkt wird. Fliegen oder Maden im gesamten Haus, gesundheitsschädliche Schimmelsporen am Dachboden und unangenehme Düfte – Genau das sind die ersten Wahrnehmungen, die auf einen Marder Besuch hindeuten lassen.

Da die ungeliebten Gäste nachtaktiv sind und als menschenscheu gelten, haben Hausbesitzer kaum eine Chance das Tier persönlich anzutreffen. Doch wenn Sie abends schlafen gehen und plötzlich seltsame Geräusche vom Dachboden wahrnehmen, dann ist hier kein Geist am Werk, sondern mit großer Wahrscheinlichkeit ein Marder. Wenn Sie derartige Geräusche bemerken, sollten Sie Ihren Dachboden sofort auf Schäden inspizieren. Begutachten Sie nicht nur das Dach, sondern auch sämtliche Dämmungen. Ebenso wichtig ist das direkte Entfernen sowie Desinfizieren sämtlicher Kot- und Urin Spuren. Nur so können Sie die Ausbreitung der Maden und Fliegen Plage vermeiden.

Einige der erwähnten Indizien können aber auch auf andere Schädlinge hinweisen. Besonders häufig kommen Mäuse und Ratten in Frage.

 

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Marder im Haus vertreiben – Welche Möglichkeiten gibt es?

In den nachfolgenden Zeilen möchten wir Ihnen einige hilfreiche Tipps für die Mardervertreibung an die Hand geben. Mit Hilfe dieser möglichen Vertreibungsmaßnahmen sind Sie Ihren unerwünschten Besucher mit Sicherheit schnell wieder los.

Das Pelztier vergrämen

Marder unterliegen dem Jagdrecht. Das Fangen und Töten ist daher nur bei Besitz eines Jagdscheines erlaubt. Nichtsdestotrotz sprechen wir hier von einem ungebetenen Gast, der für große Schäden an Häusern und Autos sorgt. Diesen verheerenden Folgen sollte man daher so gut wie möglich entgegenwirken. Da das Töten nicht in Frage kommt, bleibt nur noch die Methode des Vergrämens. Unter dem Begriff „Vergrämen“ versteht man so viel wie „Verscheuchen“.  Besonders effektive Methoden für das Vergrämen sind Ultraschall- und Elektroschock Geräte. Hierzu kommen wir im Nachfolgenden:

Ultraschallgeräte gegen unerwünschte Marderbesuche

Ultraschallgeräte arbeiten mit Hilfe eines Schalldrucks und eines lauten Schalltons. Der Ultraschallton ist aufgrund seiner Tonlage für Menschen ab einem Alter von 30 Jahren nicht zu hören. Ganz im Gegensatz zu Babys, Kindern und jüngeren Menschen. Der Ton schafft es auf sagenhafte 120 dB und kann daher vor allem Babys vom Schlafen abhalten. Möchten Sie ein derartiges Gerät erwerben, so sollen Sie darauf achten, dass keinerlei Babys und Kleinkinder in Ihrer Nachbarschaft leben. Für ein wenig Abhilfe sorgen Ultraschallgeräte, die ausschließlich auf Bewegungen und Berührungen reagieren. Derartige Geräte schonen nicht nur die notwendige Batterie, sondern auch das Gehör jüngerer Nachbarn. Da auch die unerwünschten Marder bei einer derartigen Ton-Dauerschleife nach einer gewissen Zeit gehörlos werden, ist es nur eine Frage der Zeit, bis diese wieder in das Haus eindringen. Sobald das Tier nichts mehr hört, schreckt sie auch der Ultraschallton nicht mehr von ihrem Vorhaben ab.

Elektroschockgeräte besonders effektiv bei der Marder-Vergrämung

Elektroschockgeräte sind deutlich empfehlenswerter, denn sie sind eindeutig lautloser und sorgen so für ein gutes Nachbarschaftsverhältnis. Das Prinzip dieser Geräte beruht auf das des elektrischen Weidezauns. Bei Berührung bekommt das Tier einen leichten Stromschlag zu spüren. Dieser ist natürlich keinesfalls schädlich, sondern sorgt lediglich für einen Schreck. Kommt der Marder einmal mit dem Stromschlag in Berührung, dann ist es nahezu sichergestellt, dass er Sie kein zweites Mal besucht.

Sonstige Möglichkeiten der Marder-Vergrämung

Möchten Sie vorerst eventuelle Alternativen in Anspruch nehmen, dann können Sie einen Blick auf sogenannte Marderfernhaltemittel werfen. Diese gibt es beispielsweise in Form von Duftscheiben, Sprays und Antimarderstäbchen. Ebenso können Sie auch Hunde- oder Katzenhaare für die Marder Verscheuchung nutzen. Einige Experten sind der Meinung, dass der Geruch der Haare für eine effektive Vergrämung sorgen kann. Auch Tabasco soll aufgrund seiner Schärfe eine hilfreiche Möglichkeit sein. Allerdings gilt zu bedenken, dass diese Mittelchen häufig nur vorübergehend helfen, denn das Tier gewöhnt sich recht schnell daran und kommt wieder.

Marder fernhalten – Den Einschlupf finden und zeitnah verschließen

Sobald Sie einen Marder auf Ihrem Dachboden bemerken, ist es sinnvoll zeitnah nach der Einschlupfstelle zu suchen. Achten Sie hier unbedingt darauf, dass sich zu diesem Zeitpunkt kein Marder mehr in Ihrem Haus befinden. Im Anschluss geht es an das Verschließen der Stelle. Diese sollte gut abgedichtet werden. Achten Sie hierbei auch auf lose Ziegel, denn diese werden vom Marder gerne hochgedrückt. Ebenso muss auch die innere Dämmung erneuert werden.

Da Marder häufig an Hauswänden oder sonstigen Dingen entlang klettern, ist es sinnvoll mögliche Eindringungswege zu vermeiden. Mit Hilfe sinnvoller Gadgets können Sie Ihr Haus innerhalb kürzester Zeit „marderfrei“ machen. Besonders gern gekauft werden Verschlusskappen und Marderabwehrgürtel für Fallrohre. Da die Kletterei von nun an unterbrochen wird, ist es dem unerwünschten Besucher nicht mehr möglich, nach oben auf den Dachboden zu gelangen.

Wann sollte ich mich an einen Profi wenden?

Für das Schließen von Löchern, die das Pelztier gemacht hat, beauftragen Sie bestenfalls professionelle Firmen oder Kammerjäger. Zudem sollten Sie beim Anbringen von Elektroschock Abwehrgeräten besonders vorsichtig vorgehen, denn bei unsachgemäßer Anbringung kann es hier schnell zu einem Brand im Dachstuhl kommen. Die anderen Marder Abschreckmöglichkeiten können sehr schnell und einfach in Eigenregie durchgeführt werden. Wenn Sie sich hier etwas unsicher sind, können Sie sich natürlich auch an einen fachmännischen Betrieb wenden.

 

 

 

 

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