Tierabwehr.net
Wer einen Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata) im heimischen Garten entdeckt, der wir zu Recht nervös. Nicht nur auf Feldern richtet dieses Insekt einen erheblichen Schaden an, sondern auch in privaten Gärten kann der Käfer die Pflanzen schädigen. Je früher der Kartoffelkäfer entlarvt wird, desto besser kann er rechtzeitig bekämpft werden – sofern die richtigen Mittel zur Verfügung stehen.
Ein Biozid gegen Kartoffelkäfer wird versprüht
Biozide helfen gegen Kartoffelkäfer leider nur kurzfristig – Foto: vvoennyy / depositphotos.com

Das Aussehen und das Verhalten des Kartoffelkäfers

Der Kartoffelkäfer ist schwarz-gelb gestreift und zwischen 7 bis maximal 15 Millimeter groß. Mit dem bloßen Auge sind die Tiere recht einfach zu erkennen, wenn es sich um ausgewachsene Exemplare handelt. Gerade auf grünem Grund hebt er sich wegen seiner auffälligen Farbgebung sehr gut ab – ein Vorteil für Gartenbesitzer.

Die dunklen Längsstreifen auf dem Rücken des Käfers enttarnen den Schädling. Ganz genau fünf Stück befinden sich auf der Oberseite des Insekts, während die untere Körperseite eine rot-braune Einfärbung aufweist. An den Rändern zeichnen sich kleine, schwarze Punkte ab. Auch das sogenannte Halsschild ist aufgrund der schwarzen Sprenkelung sehr gut zu erkennen.

Ob ein Tier weiblich oder männlich ist, wird mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sein. Das spielt im Hinblick auf die Bekämpfung der Tiere allerdings auch keine wichtige Rolle. Was viel relevanter ist: Die Insekten scheiden ein spezielles Sekret aus, wenn sie sich bedroht fühlen. Für den Menschen ist dieses Sekret weitestgehend unbedenklich; kleine Säugetiere und Vögel können so allerdings vom Kartoffelkäfer erfolgreich auf Abstand gehalten werden. Das sichert ihm das Überleben.

Die Eier des Kartoffelkäfers sind mit dem bloßen Auge nur schwer zu erkennen, obwohl sie eine auffällige gelbliche Färbung aufweisen. Sie haben keine runde, sondern eine ungewöhnliche zylindrische Form. Die Larven sind entweder braun oder gelb gefärbt und nur wenige Millimeter groß. Sie haben einen schwarzen Punkt im Bereich des Kopfes.

Das richtige Mittel gegen Kartoffelkäfer? 

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So vermehrt sich der Kartoffelkäfer

Die Insekten überwintern direkt im Boden von Gärten, Wäldern oder Feldern. Erst ab Mai sind sie auf der Suche nach Nahrung und geeigneten Plätzen für die Ablage ihrer Eier. Mitte Juni legen Sie die Eier in Form kleiner Pakete an den Unterseiten der Blätter verschiedener Pflanzen ab. Eine Ablage enthält zwischen 30 und 80 Eiern.

Insgesamt kann jeder weibliche Käfer Eier im mittleren dreistelligen bis unteren vierstelligen Bereich pro Zyklus produzieren. Die ersten Larven schlüpfen bereits nach vier bis zwölf Tagen – je nach Wetterlage. Sie wachsen recht schnell heran, weshalb sie sich während des Wachstums mehrfach häuten müssen.

Nach einer Lebensdauer von circa vier Wochen kriechen die Larven in den Boden, um sich zu verpuppen. Der erwachsene Käfer schlüpft nach weiteren zwei Wochen. Nach dem Schlüpfen bewegen sich ausgewachsene Tiere allerdings nicht sofort an die Erdoberfläche, sondern verbleiben noch für ein paar Tage in der Erde.

Der Kartoffelkäfer kann sich bei sehr guten Bedingungen nicht nur einmal, sondern sogar zweimal im Jahr fortpflanzen. Die zweite Generation der Käfer ist im Monate Juli unterwegs. In dieser Zeit tritt der akute Befall der Pflanzen auf.

Diesen Schaden richten die Kartoffelkäfer in Deutschland an

Nicht nur die erwachsenen Insekten, sondern auch die Larven fressen Blätter. Je nach Dauer des Befalls und der Anzahl der Käfer können einzelne Blätter oder das ganze Gewächs skelettiert werden. Große Felder oder Gärten werden von den Schädlingen innerhalb eines Sommers angefressen oder im schlimmsten Fall kahlgefressen. Je nach Nutzung des Gartens sind erhebliche Einbußen bei der Ernte die Folge.

Besonders häufig betroffen sind die sogenannten Stachelnachtschatten. Diese werden umgangssprachlich auch als Büffelkette bezeichnet und gehören zu den Nachtschattengewächsen. In diese Kategorie fallen außerdem die Gemüsesorten Tomaten, Auberginen und verschiedene Paprikasorten. Diese Arten werden sehr häufig in kleinen bis mittelgroßen Nutzgärten angebaut. Das ruft die Schädlinge auf den Plan.

Felder mit Kartoffelpflanzen leiden ganz besonders unter dem Befall, da diese Nutzpflanze gerne von den Käfern als Nahrungsquelle ausgesucht wird. Vor allem ein trockenes und sehr mildes Klima bekommt den Insekten gut. Unter diesen Bedingungen überlebt ein Großteil der Eier bzw. Larven. Die Folge: Noch größere Ernteschäden.

Mit Holzasche und Co. gegen den Kartoffelkäfer vorgehen

Wer einen oder mehrere dieser Schädlinge im eigenen Garten entdeckt, der hat oftmals kein passendes Mittel zur Bekämpfung zur Hand. In diesem Fall kann zu Hausmitteln gegriffen werden. Diese sind in der Regel nicht so effektiv, wie erhofft. Im Zweifel sind sie allerdings besser, als gar nichts zu tun.

Fein zermahlenes Gestein aus dem Baumarkt kann gegen die Insekten helfen. Das entsprechende Mittel wird häufig unter dem Begriff Gesteinsmehl verkauft. Alternativ dazu kann auch die sogenannte Holzasche verwendet werden. Wenn die Plage mitten im Sommer auftritt und gerade erste gegrillt wurde, kann sogar die erkaltete Asche aus dem Grill verwendet werden.

Gesteinsmehl bringt den Vorteil mit sich, dass es zu einem großen Teil aus Kieselsäure besteht. Diese bekommt den Insekten ganz und gar nicht, wird von den betroffenen Pflanzen hingegen als Dünger aufgenommen.

Die Asche oder das feine Gesteinsmehl werden am frühen Morgen über die betroffenen Pflanzen gestreut. Wenn die Pflanzen vorher angefeuchtet werden, bleibt der feine Staub besser haften. Morgentau kann das Wasser aus dem Wasserhahn ersetzen. Es sollte darauf geachtet werden, dass nicht nur die Oberseite der Blätter, sondern auch die Stängel und die Blattunterseite bestäubt werden.

Der Staub sorgt dafür, dass den Larven und den eventuell abgelegten Eiern die Flüssigkeit entzogen werden. Innerhalb kurzer Zeit trocknen die Nachkommen des Kartoffelkäfers aus und er wird somit unschädlich. In Kombination mit ein paar Sonnenstrahlen tritt dieser Effekt bereits nach wenigen Stunden auf.

Ein weiteres Hausmittel gegen den Kartoffelkäfer: Minze

Auch das Einsprühen der betroffenen Pflanzen mit Minzextrakt kann gegen Kartoffelkäfer helfen. Wer einen Busch mit frischer Minze im Garten hat, der kann hieraus einen entsprechenden Sud kochen. Ist die Flüssigkeit abgekühlt, wird diese in eine Sprühflasche gefüllt. Die Pflanzen werden von allen Seiten mit der Flüssigkeit eingesprüht.

Alternativ zu Minze aus dem Garten kann auch Minzextrakt oder Minze im Topf aus dem Supermarkt verwendet werden. Wichtig ist nur, dass die Blätter von allen Seiten angefeuchtet werden. Kartoffelkäfer mögen weder den Geschmack noch den Geruch und werden sich mit etwas Glück ein neues Revier suchen.

Effektiv gegen Kartoffelkäfer vorgehen mit COMPO BIO Insekten-frei Neem

Wer nicht zu den oben genannten Hausmittel greifen möchte, der kann auch Biozide anwenden. Allerdings wird der erfreuliche Effekt nur von sehr kurzer Dauer sein. Das Problem an der Sache: Die Kartoffelkäfer stellen sich sehr schnell auf die Biozide ein und mit der Zeit sind sie immun gegen die entsprechenden Mittel.

 

Die Lösung ist ein biologisches Mittel gegen den Kartoffelkäfer

Bei COMPO BIO Insekten-frei Neem handelt es sich nicht um kein klassisches Biozid. Die Wirkstoffe für dieses Mittel werden auf rein natürliche Weise aus dem Neembaum (Niembaum) entnommen, der dem Produkt seinen Namen verleiht.

Weil es keinerlei schädliche Chemie enthält, ist COMPO BIO Insekten-frei Neem nicht nur gut zum Garten, sondern auch zu Bienen. Wer auf diese moderne Variante der Schädlingsbekämpfung im Garten zurückgreift, der muss sich keine Gedanken um Schäden an der Natur machen.

Das Präparat gilt trotz der guten Verträglichkeit als sehr wirksam. Anders als die oben erwähnten Hausmittel, können Gartenbesitzer hier sichergehen, dass sie die Schädlinge auch tatsächlich langfristig loswerden. Es besteht kein Anlass zur Sorge, dass eventuell einzelne Larven oder Eier überlebt haben könnten und der Kreislauf wieder von vorne beginnt.

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COMPO BIO Insekten-frei Neem: Einfach und effektiv

Dieses Mittel können auch Laien ganz einfach dosieren und direkt auf die Pflanzen aufbringen. Es sind keine aufwendigen Vorbereitungen notwendig, wie das zum Beispiel beim Einsatz verschiedener Hausmittel der Fall ist.

Das Mittel muss lediglich mit etwas Wasser verdünnt werden und wird anschließend im Garten ausgebracht. Je früher die Schädlinge entdeckt werden, desto besser kann COMPO BIO Insekten-frei Neem wirken. Aus diesem Grund sollte es angewandt werden, sobald das erste Insekt entdeckt wurde. Um den richtigen Zeitpunkt nicht zu verpassen, müssen die Pflanzen regelmäßig kontrolliert werden – besonders in der kritischen Zeit zwischen Mai und Juli.

Dieses wirksame Mittel zur Bekämpfung von Schädlingen bietet sich vor allem dann an, wenn sich Gartenbesitzer ein universell einsetzbares Mittel wünschen. Handelt es sich zum Beispiel um einen Befall durch Weiße Fliegen, Blattläuse oder den gefürchteten Buchbaumzünsler, so kann dieses Mittel ebenso helfen wie gegen die Kartoffelkäfer. Die Investition lohnt sich in diesem Fall auch auf lange Sicht.

Vielseitig einsetzbar und ungefährlich

Der Hauptwirkstoff im COMPO BIO Insekten-frei Neem stammt aus dem sogenannten Neembaum. Dieses vielseitige Gewächs stammt ursprünglich aus Indien und eignet sich sehr gut als Quelle für ein natürliches Mittel gegen unerwünschte Schädlinge im privaten Bereich.

Wer das Mittel nicht etwa im Nutzgarten, sondern auf dem Balkon oder der Terrasse anwenden möchte, der kann das bedenkenlos tun. Da COMPO BIO Insekten-frei Neem so eine hohe Umweltverträglichkeit aufweist, eignet es sich darüber hinaus für die Anwendung im ökologischen Landbau. Sämtliche Gemüsesorten können auch nach der Anwendung problemlos verzehrt werden.

Der alternative Wirkungsmechanismus inaktiviert den Kartoffelkäfer. In der Folge stellt er die Nahrungsaufnahme komplett ein und stirbt bereits nach kurzer Zeit ab. Das gilt nicht nur für den erwachsenen Käfer, sondern auch für die Tiere, die sich noch im Stadium der Larve befinden.

Generell müssen Gartenbesitzer bei der Anwendung dieses Mittels nichts beachten, da die Risiken aufgrund der guten Verträglichkeit bereits auf ein Minimum reduziert werden. Lediglich bei allzu starker Sonneneinstrahlung sollte es nicht angewandt werden, um Schäden an den Pflanzen sicher ausschließen zu können.

Letzte Aktualisierung am 22.07.2019 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising APIPreise und Verfügbarkeiten können sich ändern (siehe Hinweis im Fußbereich der Webseite)