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Flöhe beim Menschen sind nicht nur lästig und jucken fürchterlich. Darüber hinaus können sie auch zu Entzündungen führen. Wir geben einen Überblick, wie man Flöhe bekämpft.
Pulex irritans - Menschenfloh
Der echte Menschenfloh (Pulex irritans) – © depositphotos.com @ cosmln

Flöhe loswerden – was hilft gegen Flöhe

Flöhe zählen zu den Parasiten und ernähren sich vom Blut von Säugetieren und von Vögeln. Da auch der Mensch ein Säugetier ist, befindet er sich unter den Opfern der Blutsauger und wird nicht von ihnen verschont. Flöhe, die bis zu einem Meter weit springen können, sind zu jeder Tageszeit aktiv und befallen meistens die Beine. Die Menschenflöhe (pulex irritans) gibt es in Deutschland kaum mehr, in der Regel sind es Flöhe auf Haustieren, die dann teilweise auch auf den Menschen übergehen. Ein Flohbefall ist vor allem wegen dem starken Juckreiz sehr unangenehm. Doch Flöhe können auch eine Reihe an Krankheiten übertragen, weshalb man einen Befall nicht auf die leichte Schulter nehmen und unbedingt etwas dagegen unternehmen sollte.

Flöhe in den eigenen vier Wänden

Vielen ist es unangenehm von einem Flohbefall zu erzählen, weil dies häufig noch mit mangelnder Hygiene in Zusammenhang gebracht wird. Dem ist jedoch nicht so, denn normalerweise werden Flöhe von Hunden oder Katzen in die Wohnung eingeschleppt. Beim Spazierengehen oder während des Freigangs fangen sich die geliebten Vierbeiner die Parasiten ein, meistens bemerkt der Tierhalter eine Zeit lang gar nichts davon.

Haben die Flöhe beim Menschen jedoch das erste Mal Blut gesaugt, legen sie auch schon ihre Eier auf dem Tier ab. Da die Eier nicht im Fell hängen bleiben, fallen sie auch auf den Fußboden und bleiben dann in den Ritzen der Dielen, auf dem Teppich, im Bett oder auf Polstermöbeln liegen. Vor allem im Bett ist die Temperatur ideal für das Gedeihen der Tierchen, so dass die Vermehrung rasend schnell voran schreiten kann. Aus diesem Grund ist es nicht gerade empfehlenswert, den Hund oder die Katze mit ins eigene Bett zu nehmen.

Daran erkennt man einen Flohbefall beim Menschen

Selbst wenn durch ein Haustier Flöhe in die Wohnung gelangt sind, bedeutet dies nicht automatisch, dass sie auch Menschen befallen. Während echte Menschenflöhe mit bloßem Auge erkannt werden können, sind Tierflöhe so klein, dass man sie nicht ohne weiteres sieht. Man muss sich also ein wenig bemühen, um die Tierchen zu entdecken.

Flöhe halten sich nicht ständig auf einem Wirt auf, deshalb sollte man die eigenen vier Wände gründlich durchforsten, vor allem auf den Liegeplätzen sollte nachgeschaut werden. Im Bett kann man oftmals kleine schwarze Körnchen finden, das könnten Ausscheidungen von Flöhen sein. Ob dem tatsächlich so ist, kann man herausfinden, indem man die Körnchen befeuchtet. Werden sie rostbraun, so handelt es sich ganz sicher um einen Befall mit Flöhen.

Flohbisse erkennen

Flohbisse kann man eigentlich sehr gut erkennen, denn die Parasiten stechen normalerweise mehrmals zu, so dass man meistens zwei oder drei Stiche hintereinander hat. Darüber hinaus jucken diese Stiche auch extrem, wenn man sie mit denen einer Schnake vergleicht, schließlich sind es ja auch mehrere. Manchmal sind die Einstichstellen auch gerötet und werden vielleicht von einer leichten Schwellung begleitet. Dennoch sind sie eigentlich nicht mit einem Zeckenbiss zu verwechseln.

Eine Flohdiagnose wird häufig erst vom Arzt gestellt, wenn man z.B. mit entzündeten Stichen  vorstellig wird und ein Ekzem vermutet. Übrigens kann selbst der Hausarzt oft Flohbisse nicht sofort erkennen, darum ist der Besuch eines Dermatologen empfehlenswert.

Gefahr durch Flohbisse

Abgesehen von dem fürchterlichen Juckreiz, der für Flohbisse typisch ist, besteht darüber hinaus die Möglichkeit von Komplikationen. Kratzt man an den kleinen Pickelchen, die ein Flohbiss hinterlässt, so ist es Möglich, dass Keime und Krankheitserreger in die Wunde gelangen. Entzünden sind dann oft die Folge.

 

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Wichtige Informationen über das Flohmittel
Bitte aufmerksam lesen!

Gebrauchsanweisung

Von Flöhen bevorzugte Plätze besprühen, bis Oberfläche leicht feucht. Die Wirkung tritt bei Kontakt mit dem Mittel sofort ein und hält bis zu 6 Monaten an. Die Dose vor Gebrauch gut schütteln. Während und nach der Anwendung für ausreichende Belüftung sorgen!!  Bei empfindlichen und/oder polierten Flächen vorsichtig Probebehandlung vornehmen. Nur nebelfeucht, nicht bis zu sichtbarer Nässe aufsprühen.

Aktive Bestandteile:

  • Permethrin 8,2 g/kg
  • Piperonylbutoxid 16,5 g/kg
  • Pyriproxifen 0,6 g/kg

Warnhinweise

DIES IST EIN BIOZID. BIOZIDPRODUKTE VORSICHTIG VERWENDEN. VOR GEBRAUCH STETS ETIKETT UND PRODUKTINFORMATIONEN LESEN. WENDEN SIE DAS PRODUKT NUR WIE VORGESCHRIEBEN AN.

Für Folgen nicht bestimmungsgerechter und unsachgemäßer Anwendung haften wir nicht!

Flöhe beim Menschen: Vorbeugen

Um Flöhe beim Menschen vorzubeugen muss man gar nicht viel beachten. Reinlichkeit bei den Haustieren und ein Flohhalsband sind das A und O. Eine regelmäßige Behandlung mit einem Flohmittel kann das Halsband ersetzen. Waschen Sie dann noch regelmäßig die Decken, etc. aus dem Schlafbereich der Tiere und saugen Sie diese zwischendurch auch ab. Mit diesen paar Tipps sollte Flohbefall im Haushalt eigentlich kein Thema sein.

 

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