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Stellen Sie sich vor, Sie sitzen an einem wundervollen Frühlingstag auf Ihrer Terrasse und genießen die ersten angenehm warmen Sonnenstrahlen. Da werden Sie plötzlich durch einen stechenden Schmerz an Ihrem Bein aus Ihren Gedanken gerissen. Sie halten direkt Ausschau nach dem Übeltäter, doch Biene, Wespe oder Mücke können Sie nirgendwo finden. Immer noch auf der Suche nach dem Insekt, das Sie gestochen hat, verscheuchen Sie die lästige Fliege an Ihrem Bein. Erst als sie den Blutstropfen wahrnehmen, der sich an der schmerzenden Stelle bildet, werden Sie ein wenig nachdenklich und misstrauisch. Aber eine harmlose Fliege kann doch nicht stechen, oder? Genau diese Frage stellen Sie sich nun etliche Male. Doch, sie kann! Genauso lautet die Antwort auf Ihre Frage. Allerdings haben Sie es hier nicht mit einer klassischen Stubenfliege, sondern mit einer gemeinden Stechflieger oder auch einem Wadenstecher zu tun.

echte Fliege Wadenstecher
Der Wadenstecher ist eine Stechfliege der Familie der echten Fliegen – © depositphotos.com @ silverjohn

In unserem Ratgeber dreht sich alles um die lästigen Stechfliegen und um die Bekämpfung dieser unerwünschten Besucher. Wir verraten Ihnen nicht nur wie die Stechfliege aussieht, wo sie lebt und wie sie sich fortpflanzt, sondern gehen auch auf die effektiven Bekämpfungsmethoden ein. So hat die Stechfliegen Plage endlich ein Ende und Sie können die anstehenden Sommermonate in vollen Zügen genießen.

Die Stechfliege

Bevor wir uns mit den unterschiedlichen Bekämpfungsmaßnahmen beschäftigen, möchten wir Sie erst einmal mit der Stechfliege vertraut machen. Schließlich sollten Sie wissen, welches Insekt Sie gerade versuchen zu bekämpfen.

  • Die sogenannte Stechfliege ist eine Fliege, die auch unter den Namen Stallfliege, Wadenstecher und Wadenbeißer bekannt ist.
  • Sie ist weltweit vertreten und sieht der herkömmlichen Stubenfliege sehr ähnlich.
  • Der Wadenbeißer ist eine stechende Fliege, die allerdings von der Größe her, deutlich kleiner ist als die herkömmliche und ungefährliche Stubenfliege.
  • Das Hinterteil der Stechfliege ist deutlich schmaler und flacher als bei einer Hausfliege

Das Vorkommen

Stechfliegen kommen weltweit vor, sowohl von tropischen bis in unsere gemäßigten Klimazonen. Besonders häufig findet man sie in der Nähe von Huftieren, denn diese stellen die Hauptbeute der Blutsauger dar. Daher können die Stechfliegen in Deutschland vor allem in den meist ländlicheren Gegenden beobachtet werden. Sie halten sich besonders gerne in umliegender Nähe von Schuppen, Ställen und Weiden auf. Je kühler die Witterung wird, desto mehr bevorzugen die unerwünschten Insekten warme und angenehm temperierte Plätze.

Die tropischen Stechfliegen sind in unzähligen Entwicklungsländern, aber vor allem in Afrika eine unangenehme sowie lästige Plage für Mensch und Tier. Dies liegt allerdings nicht nur an ihrem unaufhaltsamen Hunger nach Blut, sondern auch an ihrer Funktion als Infektionsüberträger. Cholera, Typhus, Nagana und Ruhr sind nur einige der Infektionskrankheiten, die Jahr für Jahr Millionen von Tieren und Menschen in den Tod reißen.

Die Lebensweise und der Entwicklungszyklus

Im Sommer legen die Fliegenweibchen einige hundert Eier in sogenannten Eipaketen auf verrottenden organischen Abfall oder Rinder- sowie Pferdekot. Die schlüpfenden Larven ernähren sich in Folge dessen von dieser Unterlage, bis sie in das Puppenstadium gelangen. Aufgrund ihrer wärmenden Umgebung schaffen die Larven auch eine Überwinterung. Aus der Puppe schlüpft letztendlich dann die ausgewachsene und zugleich auch direkt geschlechtsreife Stechfliege.

Die Aktivität

Die Aktivitätszeit der tagaktiven Stechfliegen liegt stets zwischen Juni und Oktober. Die größte Aktivität erfolgt allerdings im Spätsommer. Zu dieser Zeit kann man unzählige Stechfliegen vorfinden.

Sind Stechfliegen gefährlich?

Sobald die Stechfliege zugestochen hat, wird die Stelle innerhalb weniger Sekunden rot und beginnt extrem zu schmerzen. Allein durch den schmerzhaften Biss, stellt man direkt fest, dass man soeben gestochen wurde.

Bedauerlicherweise ist der Biss einer Stechfliege durchaus gefährlich, denn er kann unzählige Krankheiten übertragen. Darunter Viren, Bakterien, Listerien, Borrelien, Keime, Fäkalkeime, Salmonellen und noch viele anderen Krankheitserreger.

Für eine Infektionsübertragung reicht der Stich eigentlich aus. Die Stechfliege muss nicht erst eine gewisse Zeit auf der Haut sitzen, um die Krankheitserreger zu übertragen. Sobald die betroffene Stelle eine rötliche Färbung bekommt und nicht wieder verschwindet, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen. Zudem sollte die körperliche Verfassung keinesfalls aus den Augen gelassen werden. Sobald sich nur die kleinsten Krankheitssymptome bemerkbar machen, ist der Rat eines Arztes sinnvoll und dringend zu empfehlen.

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Symptome schnell und effektiv behandeln

Glücklicherweise lassen sich die meisten Bakterien mit einem Antibiotika behandeln. Sobald die Antibiotika Einnahme begonnen wird, sterben die Bakterien umgehend ab. Die Gefahr ist somit gebannt. Jedoch kann es hin und wieder vorkommen, dass die bereits abgetöteten Bakterien zu Herxheimer werden. Durch das Absterben der Erreger wird ein Bakteriengift freigesetzt. Dieses kann zu einer starken Färbung der Haut führen. Zudem kann es zu einer Verschlimmerung der Krankheitssymptome kommen. Zur lindernden Behandlung gibt es Salben, die mit einem sogenannten Antiallergikum ausgestattet sind. Zu den gängigsten und zugleich auch bekanntesten Marken gehören Bepanthen und Fenistil. Sie sorgen zugleich auch dafür, dass der unangenehme Juckreiz deutlich reduziert wird.

 

Stechfliegen bekämpfen – Vorbeugende Maßnahmen

Bedauerlicherweise sind die Stechfliegen nicht nur in ländlichen Regionen und Gegenden anzutreffen, denn im Sommer breiten sich die unerwünschten Parasiten auch in Häusern und Wohnungen aus. Mit ein wenig Vorbereitung können Sie effektive Methoden ergreifen, um die Schädlinge aus den eigenen vier Wänden fernzuhalten. Beugen Sie dem schmerzhaften Biss der Stechfliege also unbedingt vor. Die Parasiten werden nicht nur von Fäkalien, sondern auch von feuchten Textilien und durch zahlreiche Nahrungsmittel angelockt. Zudem verfügen die Schädlinge über eine Besonderheit, denn sie sind anpassungsfähig und können sich nahezu jeder vorhandenen Gegebenheit anpassen. Wie bereits erwähnt beginnt die Hauptsaison der bissigen Biester im Juni und endet im Oktober. Doch es ist nicht sonderlich ungewöhnlich, die Stechfliegen auch an warmen Wintertagen anzutreffen. Um die Insekten möglichst schnell zu bekämpfen und durchgehend fernzuhalten, sollten Sie folgende Methoden im Optimalfall ganzjährig anwenden:

  • Für ausreichend Hygiene sorgen
  • Mülltonnen fest verschließen, sodass der Geruch nicht nach außen gelangen kann
  • Abfall- und Komposthaufen abdecken
  • Stark riechende Nahrungsmittel keinesfalls im Freien aufbewahren

Vor allem der Punkt hinsichtlich der Abdeckung von Abfall- und Komposthaufen spielt bei der Vorbeugung von Stechfliegen eine extrem wichtige Rolle. Dadurch lässt sich die Vermehrung der Schädlinge wenigstens einigermaßen in den Griff bekommen. Die Parasiten legen ihre Eier überwiegend in Pferdeäpfel, Misthaufen und Kuhdung. Werden Fäkalien regelmäßig entfernt oder abgedeckt, dann sinkt die Zahl der fliegenden Nachkommen enorm. Das ist vor allem für die Landwirtschaft interessant und von wichtiger Bedeutung. Schließlich leiden die Stall- und Weidentiere sichtbar unter den blutsaugenden Fliegen. Die Tiere entwickeln nicht nur Panikattacken und leiden an juckenden sowie entzündeten Ekzemen, sondern reduzieren auch ihre Milchproduktion.

Stechfliegen im Haus und Garten loswerden

In diesem Teil unseres Ratgebers gehen wir nun etwas ausführlicher auf die Bekämpfung und Vorbeugung von Stechfliegen im eigenen Haus oder Garten ein. Schließlich liegt es uns am Herzen, dass Sie die unerwünschten Plagegeister schnell wieder los sind.

Vorbeugen mit Fliegengitter

Die effizienteste und zugleich auch einfachste Möglichkeit der Stechfliegenabwehr besteht in der Installation von Fliegengittern. Hier gibt es zahlreiche Variationen und Ausführungen. Das engmaschige Gittermaterial wird einfach an sämtlichen Fenstern und Außentüren angebracht. Im Anschluss verhindert es wirkungsvoll, dass fliegende Stechmücken und andere krabbelnde Insekten in Ihre Wohnräume gelangen können. Besonders vorteilhaft ist, dass die meisten Fliegengitter via Klettverschluss an Fenster- und Türinnenrahmen angebracht werden. So lassen sie sich bei Bedarf schnell, einfach und vor allem rückstandslos entfernen – Dies kommt vor allem Mietobjekten zu Gute.

Mediterrane Pflanzen und ätherische Duftstoffe effektiv gegen Stechfliegen

Ebenso effektiv sind intensiv riechende Pflanzen, denn dadurch können Sie den sensiblen Geruch der Stechfliegen verwirren und täuschen. Pflanzen Sie daher am besten in unmittelbarer Nähe zu Ihrem Haus Gewächse mit einem hohen Anteil an ätherischen Duftstoffen. Besonders gut geeignet sind mediterrane Pflanzen, die zugleich auch in der „italienischen Küche“ Verwendung finden. Zu diesen gehören Folgende:

  • Basilikum
  • Lavendel
  • Tomaten
  • Salbei
  • Zitronenmelisse
  • Pfefferminz
  • Thymian

Stechfliegen mit Klebefallen bekämpfen

Wer eine akute Stechfliegen Plage bekämpfen möchte, der sollte unbedingt sogenannte Klebefallen in Form von Bändern oder Platten aufstellen. Die Plagegeister werden dann von den mit Pheromonen versetzten Produkten angelockt und bleiben letztendlich an den klebrigen Oberflächen hängen. Trotz alle dem sollten Sie bei einer Plage auch die mechanische Bekämpfung nicht außer Acht lassen. Schließlich hilft die klassische Fliegenklatsche extrem gut dabei, die unliebsamen Schädlinge im Haus sowie auf dem Balkon oder der Terrasse zu bekämpfen. Bedauerlicherweise können diese Insekten sehr hartnäckig sein, daher reicht ein einfaches Vertreiben durch Bewegung nicht aus. Erst nach mehrmaligen völlig erfolgslosen Versuchen lassen die Parasiten von ihrem Opfer ab. Wer unschöne Flecken an den Wänden vermeiden möchte, der sollte unbedingt in eine elektrische Klatsche investieren. Hier muss man nicht wie sonst üblich, mit roher Gewalt zuschlagen, denn das integrierte Stromgitter tötet die Insekten zuverlässig und vor allem ohne bleibende Spuren.

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Effektiv gegen die Schädlinge ankämpfen – mit UV-Lichtfallen kein Problem

Zu guter Letzt möchten wir noch die Bekämpfungsmethode via UV-Lichtfallen aufzeigen. Die Anwendung ist enorm effektiv aber dennoch recht simpel. Das Licht zieht ein Großteil der Insekten magisch an. Stechfliegen reagieren nicht direkt auch das UV-Licht aber werden effektiv durch starke Gerüche und der CO2-Konzentration der Atemluft angelockt. Hierbei ist die Wahrscheinlichkeit äußerst groß, dass sich die Plagegeister direkt in der tödlichen Lichtquelle niederlassen. Sobald die Stechfliegen in Kontakt mit der elektrischen Oberfläche kommen, werden sie gelähmt und sterben letztendlich. UV-Lichtfallen eignen sich vor allem für Küchenbereiche. Aufgrund gesetzlicher Auflagen dürfen die Lampen im Außenbereich nicht zum Einsatz kommen. Von dieser Regelung sind bedauerlicherweise auch Balkone und Terrassen betroffen. Schließlich ist die Gefahr groß, dass auch nützliche Insekten wie Hummel oder Bienen in die Geräte gelangen und dadurch den Tod finden.

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