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Flöhe beim Hund – wenn der Hund sich auffällig häufig kratzt, beschleicht viele Hundehalter ein ungutes Gefühl. Der Gedanke liegt nahe, dass der Hund Flöhe haben könnte. Der Flohbefall beim besten Freund des Menschen ist zwar unangenehm, kommt allerdings recht häufig vor. Wenn der Hund regelmäßigen Kontakt zu Artgenossen hat, steigt das Risiko, dass er von Flöhen befallen wird. Darüber hinaus kann der Floh auf den Menschen überspringen.

Kinder und Hund auf Teppich
Ein Hund muss regelmäßig gegen Flöhe behandelt werden – © depositphotos.com @ EdZbarzhyvetsky

Wie kommt es überhaupt zum Flohbefall bei Hunden?

Flöhe sind häufig vorkommende Parasiten. Aus diesem Grund lässt sich ein Befall des Hundes auch bei penibler Hygiene und regelmäßiger Fellpflege schwer vermeiden. Wenn der Hund mit einem anderen Tier in Kontakt kommt, welches Flöhe hat, ist die Ansteckung quasi vorprogrammiert. Der Floh springt durch die Luft von seinem aktuellen Wirt auf den neuen Wirt. Dort nistet sich der Floh ein und beginnt mit dem Blutsaugen. Bereits 48 Stunden später legt der Floh die ersten Eier ab, wodurch das Tier selbst und auch seine Umgebung kontaminiert wird.

Welche Symptome gibt es?

Wenn sich Ihr Hund oft kratzt, ist das ein erstes Alarmzeichen. Allerdings sollte man nicht sofort in Panik verfallen, da das Kratzen auch durch andere Krankheiten oder harmlosere Ursachen ausgelöst werden kann. Manchmal gibt es gar keinen triftigen Grund für das Kratzen. Trotzdem sollten Sie das Verhalten im Auge behalten und reagieren, falls das Kratzen nicht weniger wird.

Wenn sich der Hund auch nach einigen Tagen noch regelmäßig kratzt, kann man sein Fell untersuchen. Wenn Sie kleine, schwarze Punkte entdecken, welche sich springend fortbewegen, ist klar: Das sind Flöhe. Gerade bei Hunden mit dunklem oder sehr langem Fell ist es manchmal schwierig, die Flöhe mit bloßem Auge zu sehen. Zudem sind die Flöhe manchmal noch zu winzig, um sie überhaupt erkennen zu können.

In diesem Fall schafft ein sogenannter Flohkamm Abhilfe. Der Kamm wird langsam durch das Fell geführt. Untersuchen Sie nach dem Kämmen, ob sich Flöhe in dem ausgekämmten Fell befinden. Falls nichts zu sehen ist, wechseln Sie noch einmal die Stelle, an welcher gebürstet wird. Gerade im Bereich des Rückens und der Kruppe halten sich Flöhe gerne auf.

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Wie wird die Diagnose gestellt?

Bei einem starken Befall kann der Tierarzt die Flöhe mit bloßem Auge erkennen und entsprechend sofort die Diagnose stellen. Bei dichtem, dunklem oder sehr langem Fall wird die Sache schon schwieriger. In diesem Fall benutzt der Tierarzt einen Flohkamm, mit welchem sich die Flöhe einfach auskämmen lassen. Mithilfe des Kamms sind entweder die Schädlinge selbst oder ihr dunkelbrauner bis schwarzer Kot zu erkennen.

Wenn der Tierarzt immer noch unsicher ist, feuchtet er das ausgekämmte Material an. Wenn es sich dann rot verfärbt, handelt es sich um Flohkot – genauer um im Kot des Flohs vorhandenes Blut. Bleibt die Probe dunkel, handelt es sich um eine einfache Verunreinigung und keinen Flohbefall.

Wie werden Flöhe beim Hund behandelt?

Zuerst einmal müssen die Flöhe auf dem Tier abgetötet werden. Hierfür sind Flohmittel sehr gut geeignet. Diese gibt es in Form von Tabletten, als Spray oder als Präparat zum Auftragen auf das Fell bzw. die Haut des Hundes.

Auch die Umgebung des Hundes muss gereinigt werden, da sich dort Jungtiere und Eier befinden. Vor allem an besonders lichtgeschützten und warmen Orten fühlen sich Flöhe wohl. Entsprechend ist an diesen Orten (z. B. Hundebett, Teppich, Sofa etc.) die Dichte an Flöhen besonders hoch. Betroffene Gegenstände sollten nach Möglichkeit abgesaugt, gewaschen oder am besten gänzlich entfernt werden. Auf keinen Fall sollte man die Stellen außerhalb der eigenen Wohnung vergessen. Dazu zählt der Hausflur ebenso wie Gegenstände im Garten oder die Polster und Böden im Auto.

Da Flöhe sogar im Staubsaugerbeutel überleben können, sollte dieser nach einer großen Putzaktion umgehend aus der Wohnung entfernt werden. Am besten ist es, wenn der Beutel gut verschlossen wird, damit die Flöhe nicht aus dem Mülleimer heraus wieder auf den Hund überspringen. Nach der Reinigung ist es ratsam, die gesamte Umgebung mit einem Insektizid einzusprühen, um die letzten Rest sicher zu entfernen. Sofern sich Kinder oder andere Tier im Haushalt aufhalten, muss der Nutzen bzw. das Risiko eines möglichen Gesundheitsschadens genau abgewogen werden. Wenn die Gefahr besteht, dass Kleinkinder mit dem Insektizid in Berührung kommen, sollte man auf diese Chemiekeule besser ganz verzichten.

Wie kann man dem Befall vorbeugen?

Grundsätzlich können Hunde vorsorglich mit einem Flohmittel behandelt werden. Diese kann man sowohl im freien Handel als auch beim Tierarzt erwerben. Vor allem, wenn der Hund mit vielen anderen Hund in Kontakt ist, oder Sie in einem dichtbewohnten Gebiet wohnen, ist die Behandlung mit Flohmittel ratsam. Alternativ hilft ein Flohhalsband prophylaktisch gegen den Flohbefall. Flohhalsbänder sind unproblematisch in der Anwendung, sehr effektiv und relativ kostengünstig.

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