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Mäuse bekämpfen – auch wenn die Hausmaus zwar harmlos ist, will man sie trotzdem lieber nicht in den eigenen vier Wänden haben. Die Hausmaus zählt seit jeher zu den wichtigsten Nahrungsmittelschädlingen. Zudem kommt sie als freilebender Schädling in nahezu allen Lebens- und Arbeitsbereichen vor. Immer wieder dringen die Schadnager in Gebäude ein und verursachen so enorm hohe wirtschaftliche Schäden. Eine weitere negative Folge der Schädlinge ist die gesundheitliche Gefährdung der Menschen.

Genau aus diesen Gründen gehört die Hausmaus zu den zentralen Schädlingen, die unbedingt bekämpft werden müssen. Andere Mäuse wie beispielsweise die Feld- oder Wühlmaus verirren sich nur sehr selten in heimisch bewohnten Häusern der Menschen.

In diesem Artikel möchten wir Sie darüber aufklären, wie Sie Mäuse bekämpfen können. Wir stellen Ihnen unterschiedliche Möglichkeiten vor, die sich hauptsächlich auf die Hausmaus beziehen, sodass Sie diese schnell wieder loswerden.

Wissenswertes über die Hausmaus

Wer Mäuse bekämpfen möchte, muss zugleich auch ein wenig Hintergrundwissen über die kleinen Schädlinge haben. Anderenfalls geht die Hausmaus Bekämpfung oftmals unbefriedigend aus. Zögern Sie nicht lange und werfen Sie einen Blick auf unseren hilfreichen Ratgeber. Die Hausmaus Plage gehört dank dieser wertvollen Informationen schnell der Vergangenheit an.

Wie sieht die Hausmaus aus?

Die Hausmaus zählt zu den kleinsten Nagetieren und hat eine Kopf-Rumpflänge von höchstens 10 cm. Ebenso lang ist der Schwanz der Hausmaus. In Deutschland treten in der Regel drei Unterarten auf. Das Fell der häufigsten Unterart ist auf dem Rücken dunkelgrau und am Bauch leicht heller gefärbt. Diese Art wird im lateinischen auch als „Mus musculus domesticus“ bezeichnet. Das Gewicht einer ausgewachsenen Hausmaus beträgt rund 18 bis 20 Gramm.

Wo und wie leben Hausmäuse?

Ihren Ursprung hat die Hausmaus in Vorderasien. Hier war sie lange Zeit heimisch, wurde aber im Gefolge der Menschen weltweit verbreitet. Die Hausmaus lebt überwiegend in Gebäuden beziehungsweise in der Nähe menschlicher Wohnsiedlungen. Sie kann allerdings auch im Kulturland vorkommen. Lebt die Hausmaus in beheizten Gebäuden, so sorgt sie das ganze Jahr über für kleine Nachkommen. In diesem Fall können die Hausmaus Weibchen bis zu 6-mal pro Jahr Junge bekommen. Die Wurfgröße liegt zwischen 4 und 8 Nachkommen. Mit einem Alter von nur 45 Tagen werden die ersten Hausmäuse geschlechtsreif. Genau aus diesem Grund ist das Vermehrungspotenzial derartiger Schädlinge enorm hoch. Obwohl die Hausmäuse zu den Allesfressern zählen, bevorzugen sie überwiegend Getreide. Zu guter Letzt sollte man natürlich auch wissen, dass die Hausmäuse stets in Familienverbänden leben und dämmerungs- sowie nachtaktiv sind.

Welche Schäden und Krankheiten können Hausmäuse anrichten?

Hausmäuse richten vor allem in lebensmittelverarbeitenden Betrieben wie beispielsweise Hotels, Restaurants, Bäckereien und Supermärkten große wirtschaftliche Schäden an. Diese werden durch Verunreinigungen und Fraß an Nahrungsmitteln hervorgerufen. Beim Auftreten von Hausmäusen sollten zwingend Maßnahmen zur Mäusebekämpfung ergriffen werden, da sie ähnlich wie Ratten eine Reihe gefährlicher Infektionskrankheiten auf den Menschen übertragen. Zu den meist verbreiteten bakteriellen Krankheitserregern zählen Salmonellen, Pasteurellen und Leptospiren. Darüber hinaus nagen die Schädlinge häufig an Isolierungen, sodass hier beträchtliche Schäden an den elektrischen Leitungen entstehen können. Aus diesem Grund muss man Hausmäuse ebenso wie Ratten bekämpfen.

Lesen Sie auch: Mäuse unterscheiden – Beschreibung und Unterschiede

Mäuse bekämpfen – einfache und effektive Möglichkeiten:

In den nachfolgenden Zeilen möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie die unerwünschte Hausmaus bekämpfen können.

Vorbeugen

Vorab sollte erwähnt werden, dass der Mäusebefall durch einige Vorbeugungsmaßnahmen verhindert werden kann. Regelmäßiges und sorgfältiges Saubermachen steht daher an oberster Stelle. Sämtliche Räumlichkeiten des Hauses sollten regelmäßig gesäubert werden. Nahrungsmittel sollten stets gut verschlossen in Glas-, Metall- oder Keramik Behältern aufbewahrt werden. Zudem ist es wichtig, mögliche Eintrittsmöglichkeiten ins Gebäude zu vermeiden. Hierzu zählen beispielsweise Ritzen im Mauerwerk. Ebenso empfehlenswert ist die Installation dicht schließender Türen und Fenster.

Hausmaus bekämpfen mit Schlagfallen

Generell fallen einem bei der Mäusebekämpfung als erstes die klassischen Schlagfallen ein. Diese werden bereits seit zahlreichen Jahrzehnten erfolgreich gegen die Schädlinge eingesetzt. Richtig aufgebaut und angewandt zählen sie zu den effektivsten Bekämpfungsmaßnahmen. Die Mäusefallen sollten stets in den Laufwegen der Tiere aufgestellt werden. Wichtig ist, dass die Position der Schlagfallen regelmäßig gewechselt wird, denn nur so kann ein Gewöhnungseffekt vermieden werden. Stellen Sie die Fallen bestenfalls so auf, dass Kinder und Haustiere die Mäusefallen nicht versehentlich auslösen können. Anderenfalls kann dies zu sehr schmerzhaften Verletzungen führen!

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Lebend- und Käfigfallen gegen die Hausmaus

Als Alternative zu den tödlichen Schlagfallen, können Sie auch so genannte Lebendfallen nutzen. Bei dieser Art von Falle, werden die Mäuse in einem kleinen Käfig gefangen und können anschließend ohne Verletzungen wieder in der Natur ausgesetzt werden. Grundsätzlich arbeiten die Lebendfallen jedoch ähnlich effektiv wie die Schlagfallen, bringen allerdings einen erhöhten Aufwand mit sich. Die gefangenen Hausmäuse müssen nämlich weit entfernt vom Haus wieder freigelassen werden. Wer hier auf Nummer sichergehen möchte, sollte die Schädlinge mindestens 500 Meter entfernt (Luftlinie) vom Eigenheim aussetzen. Nur so kann ein erneutes Einwandern sicher verhindert werden.

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  • Sensible Sensoren-Tretpedalgefüge: Eine automatische Drehtür mit Rändern, die die Ratten nur herein-, aber nicht hinauslassen. Es ist geeignet für kleine und große Ratten.
  • Sicherheit bei der Nutzung: Die traditionellen Rattenfallen oder irgendeine Klebstoffalle ist unsicher für Kinder und Haustiere. Das ist eine sichere Methode zum Umfang mit nicht gern gesehenen Gästen im Zimmer.

Mäusegift gegen Hausmäuse – Rodentizide

Heutzutage gibt es eine Reihe Gifte, mit denen Mäuse bekämpfen sehr leicht ist. Gifte zählen zur bequemsten Art der Hausmaus Bekämpfung. Allerdings sollte man hier auf die richtigen Wirkstoffe achten, denn der Schädling sollte natürlichen auf humane Weise sterben. Zudem ist auch eine besondere Vorsicht beim Aufstellen der Köder geboten, denn Kinder und Haustiere sollten keinesfalls mit dem Gift in Berührung kommen. Je nach Gift und Dosierung besteht hier natürlich auch eine gesundheitliche Gefahr. Doch vor allem bei einem starken und akuten Fall sind die Gifte zur Eindämmung der Mäuseplage nahezu unersetzlich. Binnen weniger Tage kann eine ganze Population ausgelöscht werden. Dieses Ergebnis lässt sich mit konventionellen Mäusefallen nicht so leicht erzielen.

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Wichtig – Ein Appell zum Schluss dieses Ratgebers!

Bitte halten Sie Abstand von selbstgebauten und abstrusen Fallen. Sowohl Strom-, Leim- und Wasserfallen führen dazu, dass die Hausmäuse qualvoll sterben! Gleiches gilt auch für Mäusegifte auf Zinkphosphid Basis. Diese Zusammensetzung sorgt bei den Hausmäusen für einen qualvollen und langsamen Todeskampf. Daneben sind einige dieser Varianten auch zusätzlich mit Gefahren für den Menschen und die Haustiere verbunden. Diese sind nicht immer kalkulierbar. Zudem sind manche Fallenarten auch gesetzlich verboten. Wer dennoch derartige Fallen nutzt muss mit hohen Geldstrafen rechnen, denn in diesem Fall wird das geltende Tierschutzrecht verletzt.

Die obenerwähnten Maßnahmen werden bei korrekter Anwendung schnell zum gewünschten Ziel führen, sodass Ihr Haus innerhalb kürzester Zeit frei von Hausmäusen ist.

 

 

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