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Milben beim Hund sind ein weitverbreitetes Problem. Ohne weiteres lassen sich die hartnäckigen Biester nicht vollständig beseitigen. Doch welche Milben kann ein Hund überhaupt haben?

 

Frau mit Hund und Milben
Einige Milben-Arten können auch auf den Menschen überspringen – © depositphotos.com @ Christin_Lola

Milben beim Hund – Arten, Symptome und effektive Mittel

Ein Hund wird in der Regel durch eine von vier Milbenarten befallen:

  • Räudemilben
  • Herbstgrasmilben
  • Ohrmilben
  • Haarbalgmilben

Alle vier Milbenarten sind beim Hund unbedingt zu behandeln. Die Räudemilbe ist dabei besonders gefährlich, kann sie doch zu schlimmsten Entzündungen beim geliebten Haustier führen.

Die unterschiedlichen Milbenarten

Räudemilben

Besonders ansteckend und hartnäckig ist die sogenannte Räudemilbe. Sie kann sowohl der Gruppe der Grasmilben als auch den Cheyletiella-Milben zugeordnet werden. Beide Milbenarten sind extrem ansteckend und müssen sofort vom Tierarzt behandelt werden. Sind sie einmal auf der Haut des Hundes, so bohren sie sich durch tiefe Gänge weit hinein. In diesen Hautpartien legen sie letztendlich ihre gesamten Eier ab. Die Bewegungen der Milben sorgen für einen starken Juckreiz. Während des Bohrvorgangs in die Haut scheiden die Tiere eine große Menge an Kot aus. Dadurch kann es zu gefährlichen Entzündungen der gebohrten Hautkanäle kommen.

Herbstgrasmilben

Wie die Bezeichnung bereits verrät, leben diese Spinnentiere ausschließlich im Gras. Zumeist setzen sich die Herbstgrasmilben auf den Hundepfoten ab. Ebenso gerne wandern sie von den Pfoten nach oben auf die Schenkelinnenseiten. Von dort aus dringen sie letztendlich in die Lefzen oder Ohren des Hundes ein. Nagt der Hund ununterbrochen an seinen Pfoten, so ist dies ein deutliches Indiz dafür, dass der Vierbeiner von Grasmilben befallen ist.

Diese Milbenart verfügt über einen orange-roten Körper, dadurch sind die Schädlinge selbst mit bloßem Auge deutlich zu erkennen.

Ohrmilben

Wie der Name schon sagt, leben diese Milben überwiegend in den Ohren des Hundes. Bei einem Milbenbefall durch Ohrmilben kommt es innerhalb kürzester Zeit zu einer heftigen Reaktion. Es bildet sich ein dickes, Schwarz-Braunes und bröckeliges Sekret in den Ohren. Der dauerhafte Juckreiz und das damit verbundene Kratzen sorgen für ein hohes Entzündungsrisiko. Umliegende Hautstellen im Ohr beginnen im schlimmsten Fall stark zu eitern. Diese Milbenart ist hochgradig ansteckend und muss direkt von einem Tierarzt behandelt werden.

Haarbalgmilben beim Hund

Die sogenannten Haarbalgmilben werden häufig auch als Demodex Milben bezeichnet. Diese Milben stellen in der Regel keinerlei Probleme dar, denn sie kommen von Natur aus bei jedem Hund vor. Doch ein entscheidender Punkt kann schnell zu einer großen Problematik führen. Vermehren sich die kleinen Parasiten zu stark, so stellt sich schnell eine Überreizung der Haarfolikel ein. Im schlimmsten Fall löst diese Vermehrung eine Milbenallergie aus. Häufig erkrank der Vierbeiner im Anschluss an einer Demodikose. Diese Krankheit bringt einen starken Haarausfall mit sich. Ebenso bilden sich typische Pusteln und Krusten. Dadurch entwickelt sich ein pergamentartiges Erscheinungsbild der Haut. Die Haut wirkt dabei dünner und rissiger, da die Milben zum Kollagenabbau beitragen.

Wie kann ich meinen Hund vor Milben schützen?

Besonders wichtig ist eine gesunde, nährstoffreiche und ausgewogene Kost. Die Ernährung sollte das Immunsystem des Hundes deutlich stärken. Nur so kann der Körper des Vierbeiners eventuelle Parasiten bestens abwehren. Gelingt ihm das, so bleibt eine starke Ausbreitung der Symptome aus. Ebenso sollte der Hund nach jedem Spaziergang gründlich ausgebürstet werden. Während diesem Vorgang sollten Sie mit der Bürste gezielt bis zur Haut des Hundes vordringen. Das Auskämmen muss stets mit einer weichen Bürste durchgeführt werden, denn nur so werden die Milben effektiv aus dem Fell getragen. Zudem lassen sich dadurch eventuelle Verletzungen vermeiden. Präventiv können Sie das Fell Ihres Hundes natürlich auch mit speziellen Milbenmitteln einmassieren. Dadurch können Sie dem Milbenbefall vorbeugen.

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  • Wichtige sekundäre Pflanzenstoffe: Vitalstoffe aus der Echinacea (Sonnenhut) und Taigawurzel wirken antioxidierend und entzündungslindernd für eine schnelle Genesung.
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Milben beim Hund erkennen – Welche Symptome sind typisch für einen Milbenbefall?

Ein aufmerksamer Besitzer erkennt schnell, ob sein Hund von Milben befallen ist. Schließlich ist der Vierbeiner zumeist von starkem Juckreiz betroffen und äußerst dies auch recht deutlich. Je nach Milbenart kann es natürlich auch zu weiteren typischen Symptomen kommen. Diese unterscheiden sich je nach Art des Milbenbefalls. Bei einem Befall im Ohr tritt häufig eine auffällige Sekretbildung im inneren Ohrbereich auf. Zudem sind die Ohren des Vierbeiners von einem unerträglichen Juckreiz geplagt. Milben, die den Körper des Hundes großflächig angreifen, bringen weitere Folgen mit sich. In den meisten Fällen kommt es hier zu typischen Falten- und Schuppenbildungen.

Zu den weiteren Symptomen zählen Haarausfall, schmerzende Hautekzeme und Hautverkrustungen. Die Haut wird mit der Zeit immer trockener, sodass der Hundekörper diesem Vorgang entgegenwirken möchte. Gelingt ihm dies, so wird die Fettproduktion angeregt, dadurch werden das Fell und die Haut extrem fettig.

Spezialmittel gegen Milben beim Hund – Die effektive Behandlung

In den nachfolgenden Zeilen möchten wir Ihnen einige effektive Milbenmittel näherbringen. Diese sorgen dafür, dass der Milbenbefall Ihres Hundes schnell der Vergangenheit angehört.

Kokosnussöl für den Hund – BARF-Alarm

Zu Beginn möchten wir das natürliche BARF-Alarm Kokosnussöl erwähnen. Die Anwendung gestaltet sich sehr einfach, denn das Mittel wird lediglich in das Fell einmassiert. Dadurch bildet sich sowohl um das Fell als auch um die Haut ein schützender Mantel. Dank der chemikalienfreien Herstellung kann das Milbenprodukt auch bei Welpen und Junghunden zum Einsatz kommen. Die Haut des Hundes wird keinesfalls zu stark beansprucht oder gar überreizt.

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Regeneration und Schutz durch das Protect Spray von Peticare

Bei diesem Mittel handelt es sich um ein biologisches und hochwirksames Produkt. Es wird überwiegend zur Regeneration der Haut angewandt. Nach der Juckreiz Linderung entwickelt das Milbenmittel einen antibakteriellen und dichten Schutzfilm auf der Haut. Dieser verhindert effektiv, dass sich Milben durch die Haut bohren können. Dadurch sterben die kleinen Biester innerhalb kürzester Zeit ab, denn schließlich finden sie auf dem Wirt keine Nahrung mehr. Bei Bedarf können Sie dieses Spezialprodukt auch als Hunde Milbenshampoo erwerben.

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  • Das Spezial-Shampoo findet Anwendung bei: Juckreiz z.B. durch Grasmilben, Herbstgrasmilben, Demodexmilben, Ohrmilben, Haarlinge, Räudemilben und anderen Milbenarten und Pilzarten.

 

Milben Stop Puder – AniForte – natürlich und effektiv

Das feine Puder wird einfach in das Fell einmassiert. Dies sollte jedoch ausschließlich auf trockenem Fell geschehen. Nur so kann das Mittel einen Schutzmantel über die Haut legen. Das Produkt beinhaltet ausschließlich pflanzliche Inhaltsstoffe, dadurch kann sich keine Resistenz gegen das Milben Puder entwickeln.

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Homöopathische Mittel gegen Milben beim Hund

Zu den altbewährten Hausmitteln zählen Apfelessig, Salzwasser und Kernseife. Auch eine Mischung aus Wasser und ätherischen Ölen kann wahre Wunder bewirken. Massieren Sie das jeweilige Hausmittel einfach in das Fell Ihres Hundes ein, sodass sämtliche Parasiten abgeschreckt werden.

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3 Tipps um Milben beim Hund vorzubeugen!

  1. Stärken Sie das Immunsystem Ihres Hundes, denn nur so kann es erst gar nicht zu einem Milbenbefall kommen. Genau aus diesem Grund sollte Ihr Vierbeiner stets eine gesunde Lebensweise genießen. Achten Sie stets auf ein Omega-3 und Omega-6 reiches Futter, denn diese Fettsäuren stärken die Abwehr.
  2. Milben verweilen gerne im Hundefutter, daher sollte das Futter eines befallenen Hundes nicht an weitere Vierbeiner verfüttert werden. Wer seinen Hund von innen heraus schützen möchte, sollte dem Futter sogenannte Milbemax Tabletten beimischen.
  3. Da Milben gehäuft die Ohren der Hunde befallen, sollten die Gehörgänge in regelmäßigen Abschnitten kontrolliert und gereinigt werden.

Sind Milben beim Hund auf den Menschen übertragbar?

Je nach Milbenart, können die Tierchen von Wirt zu Wirt springen. Die Raubmilbe ist im Hinblick auf den Wirt sehr genügsam. Neben den Hunden werden auch gerne Pferde, Katzen und Nagetiere von den kleinen Biestern befallen. Die Parasiten durchbohren regelmäßig die Haut des Wirts, denn nur so gelangen sie an ihre Nahrung. Sie ernähren sich ausschließlich von der Gewebsflüssigkeit. Die weiblichen Milben versuchen sich stets weiter zu vermehren und legen daher zahlreiche Eier in die Haare des Hundes. Die ständige Durchbohrung sorgt für einen extrem unangenehmen Juckreiz und führt häufig zu eitrigen Entzündungen. Diese Art von Milben, also die Raubmilbe, kann auch auf den Menschen übertragen werden. Hier klammern sich die Parasiten auf den Textilien fest und wandern so auf die Haut des menschlichen Wirts.

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