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Im Haus gibt es viel Ungeziefer……

Zeichnung verschiedener Schädlinge
© depositphotos.com @ AnnaSuchkova

Ungeziefer im Haus – professionelle Schädlingsbekämpfung ist gefragt

Schädliche in der Speisekammer oder Küchenschaben unter der Spüle kommen in den besten Haushalten vor. Gut gefüllte Vorratsschränke, gut beheizte Räume und dunkle Ritzen sind ein Eld Dorado für viele Arten von Ungeziefer. Zwar gibt es einige einfache Schutzvorkehrungen, um den Krabbeltieren und Nagern den Zugang zum eigenen Zuhause zu verweigern, doch Ungeziefer findet häufig trotzdem einen Weg sich als Untermieter einzuquartieren.

Arten von Ungeziefer – so setzt sich das große Krabbeln im Haus zusammen

Um Ungeziefer dauerhaft aus dem Haushalt zu verbannen, muss zunächst klar sein, um welche Art von Schädling es sich eigentlich handelt. Von der Art des Schädlings können auf die bevorzugten Lebensbedingungen und damit auf die beste Art der Vertreibung der Schädlinge Rückschlüsse gezogen werden.

Im Haushalt begegnen dem Menschen in der Regel Insekten wie Motten, Fliegen, Ameisen, Schaben, Spinnen und Käfer. Doch auch Nager wie Ratte und Maus ärgern den Menschen gerne in den eigenen Vier-Wänden.

An Vorräten, Möbeln und Textilien können Motten sehr großen Schaden verursachen. Dabei gibt es viele verschiedene Arten von Motten, die sich völlig unterschiedlich ernähren. Mehl- und Dörrobstmotten bevorzugen Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Müsli, Nudeln und Wacholderbeeren, während Kleidermotten sich an Textilien aus Seide oder Wolle gütlich tun.

Fliegen zeigen sich zunächst nur als lästige Besucher, bedrohlich werden sie erst bei der Eiablage, die in Lebensmitteln erfolgt. Die weißlichen Maden bohren sich tief in das Lebensmittel hinein und bleiben so häufig unentdeckt.

Wer im Frühjahr Marmelade, Honig oder Zucker frei zugänglich stehen lässt, der muss mit einer Ameiseninvasion rechnen. Die kleinen Plagegeister wandern in ebenerdig liegende Wohnungen, können aber auch in höhere Stockwerke gelangen.

Milben und Spinnentiere nisten sich nicht nur gerne auf Zimmerpflanzen an. Einige Arten bevorzugen Lebensmittel wie Mehl, Getreide, Müsli oder Trockenobst und sogar Käse. Hausstaubmilben sind den meisten Menschen ein Dorn im Auge, da sie für Allergiker unangenehme Krankheitsbilder hervorrufen können. Beheimatet sind diese kleinen Quälgeister in Betten, Matratzen, Teppichen und Polstermöbeln.

Auch Bettwanzen sind neuerdings wieder häufig in Wohnungen entdeckt worden. Die nachtaktiven Schädlinge ernähren sich vom Blut des Menschen, der arglos in sein Bett steigt. Nach dem nächtlichen Mahl verschwinden die Bettwanzen in Wandrisse, Spalten oder Möbelritzen, so dass es nicht einfach ist sie aufzuspüren. Daher ist ein Bettwanzenbefall eher ein Fall für den Schädlingsbekämpfer.

Schaben und Kakerlaken sind regelrechte Überlebenskünstler. Häufig ist den Allesfressern nur durch eine intensive, professionelle Bekämpfung durch den Schädlingsbekämpfer beizukommen.
Käferalarm in der Wohnung muss nicht nur bei einem Befall durch Borkenkäfer ausgerufen werden. Einige Käfer wie der Speckkäfer, der Rüsselkäfer und der Brotkäfer haben es weniger auf Holz als auf Lebensmittel abgesehen.

Läuse können sowohl den Menschen befallen, als auch wie die Bücherlaus eher auf intellektuelle Nahrung stehen. Bücher, Polstergarnituren, Teigwaren und Getreideprodukte sind vor ihnen nicht sicher.

Ratten und Mäuse sind wohl die Schädlinge, die der Mensch am ehesten bemerkt und bekämpfen möchte. Dies liegt nicht nur daran, dass diese Schädlinge größer sind, sondern dass sie durch ihren Kot klar zeigen, dass sie vor Ort sind. Wer Ratten im Haus vermutet, der sollte allerdings besser gleich den Kammerjäger kommen lassen, denn Ratten sind recht wehrhafte und listige Tiere, denen nicht so leicht beizukommen ist.

Ungeziefer im Haus – manchmal muss der Fachmann geholt werden

Sicherlich gibt es viele wirkungsvolle Hausmittel, um bestimmte Schädlinge zu vertreiben. Doch gibt es Situationen, in denen der Hausherr allein nicht mehr gegen den Angriff der Schädlinge ankommt. Sei es eine Rattenplage, ein Bettwanzennest oder ein Wespennest über der Haustür – in diesen Fällen ist es ratsam sich professionelle Hilfe zu holen.

 

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